Ester Ledeckás unmöglicher Kampf: Zwei Olympiatitel an einem Tag
Christina JunitzEster Ledeckás unmöglicher Kampf: Zwei Olympiatitel an einem Tag
Ester Ledecká steht vor einer großen Herausforderung bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Ihre beiden Paradedisziplinen – die Abfahrt im Skirennen und der Snowboard-Wettbewerb – sind am selben Tag, dem 8. Februar 2026, angesetzt. Der Terminüberschneidung zufolge wird es ihr nahezu unmöglich, in beiden Sportarten ihre Titel zu verteidigen.
Ledecká schrieb bei den Spielen 2018 in Pyeongchang Geschichte, als sie sowohl im Super-G als auch im Parallel-Riesenslalom auf dem Snowboard Gold gewann. Für 2026 haben die Organisatoren ihre beiden wichtigsten Wettbewerbe jedoch auf dasselbe Datum gelegt – mit Austragungsorten, die vier Autostunden voneinander entfernt liegen. Selbst ein vorgeschlagener Helikoptertransfer könnte bei schlechtem Wetter scheitern.
Sie setzte sich für eine Änderung des Zeitplans ein, erhielt aber keine Antwort. FIS-Präsident Johan Eliasch nannte die Situation eine "große Schande" und unterstützte ihren Fall. Trotz des Rückschlags bleibt Ledecká auf ihre olympischen Ziele fokussiert.
Am 12. Februar 2026 wird sie dennoch im Super-G antreten. Obwohl der Konflikt ihre Pläne erschwert, hat sie die Hoffnung auf ein weiteres Doppelerfolg nicht aufgegeben.
Die Terminplanung zwingt Ledecká zu einer schwierigen Entscheidung zwischen Ski und Snowboard. Ohne eine Lösung muss sie sich für eine der beiden Disziplinen entscheiden. Doch ihr Durchhaltevermögen deutet darauf hin, dass sie weiterhin um Erfolge in beiden Sportarten kämpfen wird.






