ESC Dorfen dreht Spiel und feiert 9:2-Kantersieg gegen Straubing
Christoph Koch IIESC Dorfen dreht Spiel und feiert 9:2-Kantersieg gegen Straubing
ESC Dorfen feiert souveränen 9:2-Sieg gegen EHC Straubing nach holprigem Start
Nach einem wackeligen Beginn setzte sich der ESC Dorfen mit einem deutlichen 9:2 gegen den EHC Straubing durch. Zuvor hatte die Mannschaft noch ein knappes 4:3 nach Penaltyschießen gegen den ESC Haßfurt kassiert – obwohl sie zwischenzeitlich mit 3:1 geführt hatte. Trainer Tobi Brenninger kritisierte seine Spieler später, sie seien in entscheidenden Momenten beider Partien "zu gierig" gewesen.
Das Wochenende begann für Dorfen mit einer frustrierenden Niederlage gegen Haßfurt. Trotz einer 3:1-Führung gelang es dem Team nicht, den Vorsprung auszubauen, und mehrere Chancen in Überzahl blieben ungenutzt. Die tschechischen Stürmer von Haßfurt, obwohl auf verschiedene Reihen verteilt, erwiesen sich als entscheidend, als die Gastgeber zurückkämpften. Das Spiel ging ins Penaltyschießen, wo sowohl Brenninger als auch Miculka für Dorfen scheiterten, während Adamec und Strombach für Haßfurt trafen.
Gegen Straubing hatte Dorfen zunächst erneut Schwierigkeiten, die kompakte Abwehr des Gegners zu knacken. Bis in die späten Phasen der zweiten Periode hielten sie nur einen knappen 3:2-Vorsprung, den ihnen Tore von Václav Krliš und David Stach sicherten. Doch kurz vor Schluss kassierten sie den Ausgleich, sodass es in die Verlängerung ging.
Im letzten Abschnitt folgte dann die Wende: Dorfen legte einen furiosen Schlussspurt hin und erzielte sechs Tore in Folge, was den 9:2-Endstand besiegelte. Brenninger räumte später ein, seine Mannschaft sei in der Schlussphase "zu gierig" gewesen und habe durch unnötige Risiken Druck aufgebaut, statt das Ergebnis zu sichern.
Die gemischten Ergebnisse hinterlassen Dorfen mit einem Sieg und einer Niederlage nach Penaltyschießen aus den beiden Spielen. Während die Offensive sowohl glänzende Momente als auch Schwankungen zeigte, kosteten defensive Fehler gegen Straubing beinahe die Partie. Brenningers Kritik macht deutlich, woran das Team bis zum nächsten Spiel noch arbeiten muss.