Drohnen suchen nach toten Wildschweinen – Bayern rüstet sich gegen Schweinepest
Maren WeihmannDrohnen suchen nach toten Wildschweinen – Bayern rüstet sich gegen Schweinepest
Vom 6. bis 10. Oktober 2025 scannen Drohnen Wälder und Felder bei Großostheim und den umliegenden Landkreisen
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) leitet die Aktion, bei der nach verendeten Wildschweinen gesucht wird. Behörden betonen, dass es sich um eine Routineüberprüfung handelt – und nicht um eine Reaktion auf bestätigte Fälle in Bayern.
Ziel der Suche ist es, frühzeitig Anzeichen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu erkennen, ein Virus, das im Freistaat Bayern bisher noch nicht aufgetreten ist. Besonders wachsam sind die Behörden an der Grenze zu Hessen, wo präventive Patrouillen mit Drohnen und Spürhundeteams mittlerweile zum Alltag gehören.
Landwirte und Bevölkerung sind sensibilisiert Ortliche Schweinehalter wurden in wiederholten Schulungen über Biosicherheitsmaßnahmen informiert. Sie wurden darauf hingewiesen, keine Speisereste wie Fleisch- oder Wurstwaren in freier Natur liegen zu lassen, da diese das Virus verbreiten könnten. Der Landkreis hat zudem Meldesysteme eingerichtet, Schutzkleidung bereitgestellt und Bergungshänger für den Fall eines Verdachtsfalls vorgehalten.
Bei Fund eines toten Schweins: sofort melden Bürger, die in der Region ein verendetes Wild- oder Hausschwein entdecken, werden aufgefordert, sich umgehend an das örtliche Jagdamt oder das Veterinäramt zu wenden. Die Kreisverwaltung bereitet sich seit Jahren auf solche Szenarien vor und ist bereit, bei Bedarf verschärfte Kontrollen umzusetzen.
Prävention bleibt oberstes Gebot Die Drohnenaktion ist Teil der laufenden Bemühungen, die Afrikanische Schweinepest aus Bayern fernzuhalten. Da es bisher keine bestätigten Fälle gibt, liegt der Fokus auf Vorsorge und schneller Reaktion. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau und bitten die Bevölkerung, wachsam zu bleiben.






