Dreistädte-Stein: Historisches Grenzmal zieht ins Fürther Landratsamt ein
Laura ThanelDreistädte-Stein: Historisches Grenzmal zieht ins Fürther Landratsamt ein
Ein detailliertes Abbild des Dreistädte-Steins steht nun im Landratsamt Fürth. Das Denkmal markiert die historischen Grenzen, die im Zuge der Gebietsreform von 1972 festgelegt wurden, und gilt zugleich als Symbol der regionalen Einheit.
Der originale Dreistädte-Stein liegt in einem Wald bei Wilhermsdorf. Er kennzeichnet den Dreiländereckpunkt, an dem die Landkreise Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Ansbach und Fürth aufeinandertreffen. Der Stein steht für die tiefgreifenden Veränderungen, die die Reform von 1972 mit sich brachte und die lokale Verwaltungsgliederung neu ordnete.
Die Nachbildung, gefertigt aus Gipsplatten, wurde Landrat Bernd Obst vom Verein der Dorfgemeinschaft Meiersberg überreicht. Das Geschenk drückt Dankbarkeit für die Unterstützung während der Feierlichkeiten zum 800-jährigen Jubiläum Meiersbergs aus. Obst würdigte das Engagement der Gemeinschaft für die Bewahrung fränkischer Kultur und regionaler Identität.
Bei der Übergabe erinnerte Wilhermsdorfs Erster Bürgermeister Uwe Emmert an die Auswirkungen der Reform. Er betonte, wie sie zahlreiche Gemeinden prägte – darunter auch die Eingliederung Wilhermsdorfs in den Landkreis Fürth. Die Replik im Landratsamt soll nun auf dieses historische Wahrzeichen aufmerksam machen.
Der Dreistädte-Stein bleibt als Ausstellungsstück im Fürther Landratsamt erhalten. Er ehrt die Vergangenheit der Region und unterstreicht zugleich die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Zudem würdigt das Denkmal das Engagement lokaler Gruppen, die Traditionen lebendig halten.






