07 April 2026, 16:25

Bambergs historische Kapellen erhalten 800.000 Euro für grundlegende Sanierung

Alte Fotografie eines Kircheninneren mit Bögen, Säulen, Rahmen an den Wänden und einer Decke, mit verstreuten Objekten, die Pracht und historische Bedeutung vermitteln.

Bambergs historische Kapellen erhalten 800.000 Euro für grundlegende Sanierung

Zwei historische Kapellen in Bamberg erhalten umfangreiche Sanierung nach Bewilligung von 800.000 Euro durch Bayerns Kunstminister Markus Blume

Die Heilig-Grab-Kapelle, die Marienkapelle sowie mehrere historische Epitaphe in der St.-Michaels-Kirche in Bamberg werden dank einer Förderung in Höhe von 800.000 Euro grundlegend renoviert. Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume (CSU) gab die Mittel am Mittwoch im Refektorium der Kirche offiziell frei. Die St.-Michaels-Kirche, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, soll damit in zentralen Bereichen instand gesetzt werden. Blume überreichte den Förderbescheid persönlich an Oberbürgermeister Andreas Starke und Bertram Felix, einen Vertreter der kirchlichen Stiftung. Das Land übernimmt dabei 90 Prozent der Gesamtkosten für die Sanierung.

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Die Heilig-Grab-Kapelle beherbergt eine seltene Darstellung des Totentanzes, ein mittelalterliches Mahnmal der Vergänglichkeit. Die Marienkapelle hingegen trägt wegen ihrer prächtigen Fresken den Beinamen "kleine Sixtinische Kapelle Bambergs". Beide Kapellen sowie die historischen Grabdenkmäler sollen im Rahmen der Arbeiten in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden.

Blume betonte, die Kirche und ihre Kapellen seien prägende Wahrzeichen Bambergs. Die Sanierung unterstreiche die Doppelfunktion der Stadt als Zentrum des Glaubens und der künstlerischen Tradition. Die 800.000 Euro sichern die Erhaltung zweier kulturhistorisch bedeutsamer Monuments. Im Fokus stehen die Restaurierung ihrer künstlerischen und architektonischen Details. Das Projekt festigt Bambergs Ruf als Stadt von großer religiöser und schöpferischer Geschichte.

Quelle