21 March 2026, 10:25

Deutschlandticket treibt bayerischen Regionalverkehr auf Rekordniveau

Eine detaillierte Karte einer Stadt mit einer hervorgehobenen Bahnroute von München nach Frankfurt, einschließlich Haltepunkte, Umgebung und zusätzlicher Bahninformationen.

Deutschlandticket treibt bayerischen Regionalverkehr auf Rekordniveau

Bayerische Regional- und Nahverkehrszüge beförderten Passagiere 2024 auf Rekordstrecke von 12 Milliarden Kilometern

Der deutliche Anstieg folgt auf die Einführung des Deutschlandtickets, des 49-Euro-Monatstickets für den öffentlichen Nahverkehr. Behörden verzeichnen eine noch nie dagewesene Nachfrage – insbesondere außerhalb der Großstädte wie München und Nürnberg.

Die Fahrgastkilometer im bayerischen Regionalverkehr stiegen von 2023 auf 2024 um 15,7 Prozent. Die Münchner S-Bahn verzeichnete ein Plus von 4,4 Prozent, die Nürnberger S-Bahn legte im selben Zeitraum um 2,6 Prozent zu. Die stärksten Zuwächse gab es jedoch abseits der städtischen Netze: Auf einigen Strecken lag das Wachstum bei über 20 Prozent.

Besonders markant war der Anstieg auf der Expresslinie Coburg–Bamberg, wo die Fahrgastkilometer um 112 Prozent stiegen – bedingt durch neue Zugverbindungen und verlängerte Strecken. Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), führte den Großteil des Wachstums auf das Deutschlandticket zurück, das regionale Fernfahrten deutlich günstiger gemacht habe.

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Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter betonte, dass sich dieser Trend mit einer bundesweiten Entwicklung decke. Fast alle Strecken in der Region verzeichneten höhere Fahrgastzahlen, wobei viele das Ticket für Ausflüge in Tourismusregionen und für Fahrten mit Regionalexpresszügen nutzten.

Die Rekordmarke von 12 Milliarden Kilometern im Jahr 2024 unterstreicht die Wirkung des Deutschlandtickets auf das bayerische Schienennetz. Besonders außerhalb der Ballungsräume ist die Nachfrage stark gestiegen und verändert die Reisegewohnheiten in der gesamten Region. Behörden erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt, da immer mehr Fahrgäste auf günstige Regionalzüge umsteigen.

Quelle