Deutsche lehnen höhere Rente mit 67,5 Jahren deutlich ab – Umfrage zeigt klare Haltung
Christina JunitzDeutsche lehnen höhere Rente mit 67,5 Jahren deutlich ab – Umfrage zeigt klare Haltung
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass in Deutschland eine deutliche Ablehnung gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters herrscht. Die Mehrheit der Menschen – unabhängig von ihrer Gruppenzugehörigkeit – lehnt es ab, länger zu arbeiten, bevor sie in Rente gehen können.
Insgesamt lehnen 62 Prozent der Deutschen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ab. Besonders ausgeprägt ist der Widerstand in Ostdeutschland, wo 73 Prozent gegen den Vorschlag sind. Unter den politischen Parteien zeigt sich die Linke am ablehnendsten: 77 Prozent ihrer Anhänger lehnen ein höheres Renteneintrittsalter ab. Die AfD folgt mit 84 Prozent ihrer Unterstützer, die sich gegen die geplante Änderung aussprechen.
Die Zustimmung zu der Idee variiert je nach Partei. Nur 58 Prozent der Anhänger der Unionsparteien befürworten eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Bei den Grünen liegt die Zustimmung bei 55 Prozent. In der Gesamtbevölkerung halten lediglich 29 Prozent eine schrittweise Erhöhung auf 67,5 Jahre für angemessen. Auch bei den Erwerbstätigen stößt der Vorschlag auf breite Ablehnung: 68 Prozent lehnen ihn ab.
Die Umfrage unterstreicht, dass es in Deutschland eine breite Front gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters gibt. Nur eine Minderheit unterstützt den konkreten Vorschlag, das Renteneintrittsalter auf 67,5 Jahre anzuheben. Politische und regionale Unterschiede prägen zwar die Debatte, doch die Ablehnung bleibt die vorherrschende Haltung.
