07 April 2026, 10:27

Demokratie-Konferenz in Aschaffenburg fordert Haltung gegen Hass und Spaltung

Diagramm, das die kommunale Rechenschaftspflicht mit drei miteinander verbundenen Kreisen darstellt, die um einen zentralen Kreis mit der fett gedruckten Textzeile "kommunale Rechenschaftspflicht" angeordnet sind und dabei helle und leuchtende Farben verwenden.

Demokratie-Konferenz in Aschaffenburg fordert Haltung gegen Hass und Spaltung

Aschaffenburg richtet Demokratie-Konferenz "Recharge – Haltung zeigen" am 18. Oktober aus

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Am Samstag, dem 18. Oktober, findet in der Stadthalle Aschaffenburg die Demokratie-Konferenz "Recharge – Haltung zeigen" statt. Die Veranstaltung dauert von 9:30 bis 14:00 Uhr und vereint Workshops, Vorträge und Diskussionen zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und demokratischem Engagement. Die Teilnahme ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei.

Um 10:00 Uhr beginnt die Konferenz mit einem Begrüßungskaffee und einer Eröffnungsrede von Oberbürgermeister Jürgen Herzing. Den Hauptvortrag "Stärker als Hass – Mit Haltung, Hoffnung und Strategie" hält das Investigativmedium Volksverpetzer und gibt damit den Ton für die folgenden Debatten vor.

Es folgen zwei Runden mit parallelen Veranstaltungen. Volksverpetzer leitet zudem einen Workshop zu "Algorithmen, Emotionen, rechte Kampagnen", in dem untersucht wird, wie Hasskampagnen verbreitet werden und wie man ihnen begegnen kann. Die Organisation Migrants for Migrants e.V. veranstaltet die Session "Ich bin nicht nur das, was du siehst – Gesichter. Geschichten. Gefühle.", die sich mit Alltagsdiskriminierung und der Suche nach Zugehörigkeit auseinandersetzt.

Dr. Donya Gilan hält einen Vortrag zum Thema "Was hält uns zusammen, wenn Gewalt unsere Gesellschaft erschüttert?", in dem es um Widerstandsfähigkeit und die Abwehr rechtsextremer Versuche geht, gesellschaftliche Spaltungen auszunutzen. Volker Sebold, Experte für Deradikalisierung, präsentiert "Extremismus erkennen und entgegenwirken" und stützt sich dabei auf seine beruflichen Erfahrungen.

Für jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bietet der Jugendrat Aschaffenburg den Workshop "Einsetzen für Politik – Mit jungen Menschen gestalten" an, während Mariam Grotes "Wer darf mitmachen und warum?"-Veranstaltung mit der Betzavta-Methode demokratische Entscheidungsfindung vermittelt. Die Initiative "Aschaffenburg ist bunt" fordert mit "Aber in meiner Blase war es so gemütlich…" zum Hinterfragen der eigenen Komfortzone auf und regt zur Reflexion über Vielfalt an.

Ziel der Konferenz ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Aschaffenburg zu stärken, indem aktuelle Herausforderungen thematisiert und eine respektvolle, inklusive Demokratie gefördert wird. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den Austausch über Demokratie, Extremismus und Gemeinschaftsbildung. Die Teilnehmenden nehmen praktische Handlungsstrategien für Engagement sowie ein vertieftes Verständnis für lokale demokratische Initiativen mit. Der kostenfreie Eintritt ermöglicht einen breiten Zugang zu den Diskussionen und Workshops.

Quelle