CSU bestätigt Ausweitung der Mütterrente trotz interner Kritik und Milliardenkosten
Christina JunitzCSU bestätigt Ausweitung der Mütterrente trotz interner Kritik und Milliardenkosten
CSU-Generalsekretär Martin Huber hat die Pläne zur Ausweitung der Mütterrente bestätigt. Der Vorschlag sieht vor, dass Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern zusätzliche Rentenpunkte erhalten sollen. Das Vorhaben ist Teil des Koalitionsvertrags und wird wie geplant umgesetzt.
Das Modell würde berechtigten Müttern drei zusätzliche Rentenpunkte für ihre Erziehungsleistungen gewähren. Huber bezeichnete die Maßnahme als eine Frage der Gerechtigkeit und Anerkennung für ihre Arbeit.
Trotz Widerstand aus Teilen der eigenen Partei und des sozialen Flügels der CDU schloss er Änderungen an den Plänen aus. Kritiker verweisen auf die hohen Kosten, die auf fünf bis sechs Milliarden Euro pro Jahr für den Staat geschätzt werden.
Die Erweiterung der Mütterrente bleibt auf Kurs. Sie soll Müttern von vor 1992 geborenen Kindern eine finanzielle Würdigung ihrer Leistung bieten. Die jährlichen Kosten für den Staat könnten bis zu sechs Milliarden Euro erreichen.






