Bundesweiter IKEA-Streik droht: Warum Mitarbeiter jetzt protestieren
Christina JunitzBundesweiter IKEA-Streik droht: Warum Mitarbeiter jetzt protestieren
IKEA drohen neue Arbeitskämpfe: Mitarbeiter streiken bundesweit
In Deutschland bahnt sich eine weitere Welle von Arbeitsniederlegungen bei IKEA an. Betroffen sein werden mehr als die Hälfte der Filialen des Möbelkonzerns, mit einem großen Protest in Fürth als Höhepunkt. Die Belegschaft demonstriert gegen Löhne und geplante Stellenstreichungen ab 2026.
Als Warnstreik beginnt die Aktion am Freitag um 10 Uhr in der IKEA-Filiale Fürth. Erwartet werden zwischen 200 und 250 Teilnehmer, darunter auch Beschäftigte aus dem IKEA-Standort Würzburg sowie einer lokalen H&M-Filiale. Der Fürther Markt bleibt zwar geöffnet, doch Kunden müssen mit Einschränkungen in einigen Bereichen rechnen.
Die Gewerkschaft Ver.di argumentiert, IKEA könne nach einem starken Geschäftsjahr höhere Löhne zahlen. Allein 2024 verbuchte IKEA Deutschland einen Umsatz von 6,1 Milliarden Euro – der zweitbeste Wert in der Unternehmensgeschichte. Dennoch kündigte das Unternehmen an, ab 2026 Stellen abzubauen, was mehrere Standorte treffen könnte.
Die Streiks spiegeln die wachsenden Spannungen um Bezahlung und Jobgarantien bei IKEA wider. Kunden in den betroffenen Filialen sollten sich auf mögliche Beeinträchtigungen einstellen. Der wirtschaftliche Erfolg des Konzerns steht dabei im Kontrast zu den geplanten Personalreduzierungen im kommenden Jahr.






