Bundespolizisten tauschen Waffen gegen Kinderbücher – ein ungewöhnlicher Vorlesetag
Laura ThanelBundespolizisten tauschen Waffen gegen Kinderbücher – ein ungewöhnlicher Vorlesetag
Bayerische Bundespolizisten tauschten diese Woche ihre Dienstwaffen gegen Kinderbücher
Im Rahmen des bundesweiten Vorlese-Tags besuchten 34 Beamte der Bundespolizei in Bayern Schulen, Kindertagesstätten und sogar Kinderstationen in Krankenhäusern. Die Aktion sollte auf spielerische und lehrreiche Weise die Verbindung zwischen Polizei und jungen Lesern stärken.
An zwölf Bundespolizei-Standorten wurden im Rahmen der Initiative Vorlesestunden in lokalen Einrichtungen organisiert. Die Beamten lasen den Kindern vor, die zudem die Gelegenheit erhielten, Polizeidienststellen zu besichtigen. Mit interaktiven Aktivitäten wurde der Besuch für die jungen Zuhörer und die beteiligten Polizisten zu einem besonderen Erlebnis.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser übernahm die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. Ihre Unterstützung unterstrich die Bedeutung der frühen Leseförderung sowie des Aufbaus positiver Beziehungen zwischen Polizei und Bevölkerung. Die Vorleseaktionen fanden in verschiedenen Umgebungen statt – von Klassenzimmern bis hin zu Kinderkliniken –, um Kindern aller Herkunftsmilieus die Teilnahme zu ermöglichen.
Der Tag brachte Beamte und Kinder durch Geschichten, Gelächter und neue Perspektiven auf die Arbeit der Polizei zusammen. Mit 34 beteiligten Polizisten festigte die Aktion das Gemeinschaftsgefühl und förderte gleichzeitig die Lesemotivation bei jungen Menschen. Die Organisatoren werteten die Veranstaltung als vollen Erfolg und kündigten an, ähnliche Projekte auch in Zukunft fortzuführen.






