BDLI schafft neue Position: Startup-Beauftragter für mehr Innovation in der Luftfahrt
Christina JunitzBDLI schafft neue Position: Startup-Beauftragter für mehr Innovation in der Luftfahrt
Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) führt neue Vorstandsposition ein: Startup-Beauftragter
Mit der neu geschaffenen Position des Startup-Beauftragten will der BDLI die Vernetzung zwischen etablierten Luft- und Raumfahrtunternehmen und aufstrebenden Startups stärken. Der Schritt unterstreicht den Branchenfokus auf Innovation und zukünftiges Wachstum.
Für diese Rolle wurde Florian Seibel ausgewählt, Mitgründer und Co-Geschäftsführer des Münchner Startups Quantum Systems. Das Unternehmen ist an neun Standorten in sieben Ländern aktiv und spezialisiert auf fortschrittliche Luftfahrttechnologien. Der neue Beauftragte soll die Sichtbarkeit von Startups erhöhen und die Zusammenarbeit innerhalb des Sektors fördern.
Der BDLI vertritt über 260 Mitgliedsunternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 52 Milliarden Euro und etwa 120.000 Beschäftigten. Er ist zudem Mitglied im europäischen Dachverband AeroSpace and Defence Industries Association of Europe (ASD) sowie im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Startups können dem BDLI beitreten, wenn sie jünger als fünf Jahre sind, weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro erzielen.
Michael Schoellhorn, BDLI-Präsident und CEO von Airbus Defence and Space, betonte die Bedeutung von Startups für den langfristigen Erfolg der Branche. Die neue Position soll innovative Geschäftsmodelle vorantreiben, die technologische Entwicklung prägen und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors sichern.
Der Startup-Beauftragte wird als Brücke zwischen traditionellen Luftfahrtunternehmen und neuen Gründungen fungieren. Durch gezielte Förderung von Startups strebt der BDLI technologischen Fortschritt an und will so die Zukunft der Branche sichern. Der Verband plant, die Chancen für aufstrebende Unternehmen im Sektor weiter auszubauen.






