Baywa zieht Finanzprognose für 2025 zurück – US-Regulierung trifft Erneuerbare-Energien-Sparte
Maren WeihmannBaywa zieht Finanzprognose für 2025 zurück – US-Regulierung trifft Erneuerbare-Energien-Sparte
Die Baywa AG hat ihre Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2025 zurückgezogen. Dieser Schritt folgt auf regulatorische Änderungen in den USA, die den Geschäftsbetrieb im Bereich erneuerbare Energien des Konzerns beeinträchtigt haben. Die Verschärfungen zwingen das Unternehmen zudem dazu, mehrere laufende Projekte neu zu bewerten.
Die Entscheidung fällt nach einer Warnung des Vorstands Ende September vor möglichen Risiken durch den Haushaltsentwurf von US-Präsident Donald Trump. Das Gesetzespaket drohte, die Umstrukturierungspläne der Baywa – insbesondere für die Tochtergesellschaft Baywa r.e. AG – zu untergraben.
Ursprünglich hatte der Konzern mit einem deutlichen Anstieg des bereinigten EBITDA sowohl für die gesamte Gruppe als auch für das Segment Erneuerbare Energien im Vergleich zu 2024 gerechnet. Doch die neuen US-Vorschriften machen diese Prognosen nun zunichte. Die Änderungen haben bereits die Erträge der Tochter belastet und wirken sich direkt auf die Gesamtperformance der Gruppe aus.
Trotz des Rückschlags bleibt die Baywa-Führung auf ihre langfristigen Ziele fokussiert. Der Vorstand betonte, dass das Unternehmen mit den richtigen Anpassungen die Umstrukturierung bis Ende 2028 abschließen könne.
Der Rückzug der Prognose unterstreicht die akute finanzielle Belastung durch den Politikwechsel in den USA. Einige Projekte im Bereich erneuerbare Energien könnten nun einer Überprüfung oder Überarbeitung bedürfen. Um den Umstrukturierungskurs halten zu können, muss die Baywa Gegenmaßnahmen ergreifen.






