Bayerns Frauen halten mit 1:1 gegen Barcelona den Champions-League-Traum lebendig
Maren WeihmannBayerns Frauen halten mit 1:1 gegen Barcelona den Champions-League-Traum lebendig
Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Champions-League-Traum mit hart erkämpftem 1-1 gegen Barcelona am Leben
Vor 31.000 Zuschauern – ein neuer Rekord in München – kämpfte sich der FC Bayern München im Champions-League-Halbfinale zu einem 1-1-Unentschieden gegen den FC Barcelona. Das Spiel war geprägt von dramatischen Szenen, darunter eine Rote Karte für Bayerns Franziska Kett und einen Platzverweis für Trainer José Barcala.
Barcelona ging bereits in der achten Minute in Führung, nachdem ein Abwehrfehler von Giulia Gwinn Ewa Pajor zum Torerfolg verhalf. Die Münchnerinnen agierten daraufhin defensiv diszipliniert, begrenzten Barcelonas Chancen und gingen mit dem 1:1 in die Halbzeit.
Franziska Kett glich in der 69. Minute nach einer sehenswerten Kombination mit Pernille Harder aus. Doch ihr Abend nahm eine unerfreuliche Wende: Zehn Minuten später zog sie Salma Paralluelo an den Haaren – eine Szene, die nach VAR-Prüfung mit Rot geahndet wurde.
Auch Bayern-Trainer José Barcala sah nach Protesten gegen die Entscheidung die Rote Karte. Er argumentierte, Kett habe möglicherweise das Trikot und nicht die Haare ziehen wollen. Trotz der Rückschläge sicherte sich Bayern das Remis und hält damit die Hoffnung auf das Champions-League-Finale aufrecht.
Nach dem Spiel kritisierte Bayerns Direktorin für Frauenfußball, Bianca Rech, die Schiedsrichterentscheidung gegen Kett.
Das 1:1 lässt Bayerns Aussichten auf das Halbfinale weiter bestehen – doch im Rückspiel in Barcelona müssen die Münchnerinnen nun ohne Kett und Barcala antreten. Die defensive Stabilität und Ketts Ausgleichstreffer waren entscheidend, um die Saisonziele im Wettbewerb zu wahren.






