25 April 2026, 08:27

Bayern will mit photonischen Chips Europas Chip-Zukunft revolutionieren

Nahaufnahme eines Mikroprozessors auf einer grünen Leiterplatte, der seine gedruckten Komponenten und Texte zeigt.

Bayern stärkt Führung bei Chipproduktion - Bayern will mit photonischen Chips Europas Chip-Zukunft revolutionieren

Bayern treibt Pläne voran, führend in der Produktion photonischer Chips zu werden

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Der Freistaat will den Energieverbrauch um 90 Prozent senken und gleichzeitig die Abhängigkeit von asiatischen Lieferanten verringern. Mit bereits investierten 700 Millionen Euro sollen nun Spitzenforscher mit attraktiveren Gehältern angelockt werden, um die Entwicklung zu beschleunigen.

Die COVID-19-Pandemie offenbarten Europas Verwundbarkeit, als Engpässe bei asiatischen Chips ganze Industrien lahmlegten. Fabriken mussten mit Verzögerungen kämpfen, Unternehmen erlitten hohe finanzielle Verluste. Diese Krise löste politische Initiativen aus, um die Halbleiterversorgung näher an Europa zu binden.

Aktuell stellt Europa nur acht Prozent der weltweiten Chip-Produktion. Der Kontinent hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Anteil auf 20 Prozent zu steigern, um die Abhängigkeit von Asien und den USA zu verringern. Bayern, bereits Deutschlands führender Chip-Hersteller, will seine Position weiter ausbauen – mit Fokus auf photonische Technologien.

Photonische Chips nutzen Licht statt Strom und reduzieren den Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent. Die Landesregierung hat 700 Millionen Euro bereitgestellt, um Produktion und Innovation voranzutreiben. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, plant Bayern zudem, überdurchschnittliche Gehälter zu zahlen, um Top-Wissenschaftler aus aller Welt zu gewinnen.

Der Schritt könnte Europas Stellung auf dem globalen Chip-Markt stärken. Mit Investitionen in photonische Technologien und Fachkräfte will Bayern langfristige Lieferketten sichern. Gelingt das Vorhaben, wird die Region eine Schlüsselrolle in der nächsten Generation der Halbleiterfertigung einnehmen.

Quelle