07 April 2026, 06:24

Bayern startet Bau des ersten Wasserstoffnetzes HyPipe one bis 2030

Detailierte Weltkarte als Poster, die geplante Öl- und Gas-Pipelines zeigt, einschließlich Landesrouten, wichtigen Städten, Gewässern und erklärendem Text.

Bayern startet Bau des ersten Wasserstoffnetzes HyPipe one bis 2030

Bayern macht großen Schritt beim Aufbau seiner Wasserstoffinfrastruktur

Am 10. September 2025 hat die Regierung Oberbayerns die Planungsgenehmigung für HyPipe one erteilt – den ersten Abschnitt eines nationalen Wasserstoffnetzes. Das Projekt sieht vor, bestehende Gasleitungen für den Transport von grünem Wasserstoff umzurüsten und so die Region zu vernetzen.

Die Genehmigung ermöglicht es dem Netzbetreiber Bayernets, noch in diesem Jahr mit der Umstellung der Gasleitungen auf Wasserstofftransport zu beginnen. In der ersten Phase entsteht eine 15 Kilometer lange Pipeline, die später Teil eines 300 Kilometer umfassenden Wasserstoffnetzes in ganz Bayern sein wird. Die vollständige Inbetriebnahme des Systems ist für die frühen 2030er-Jahre geplant.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

HyPipe one wird das bayerische Chemiedreieck um Burghausen mit Wasserstoff versorgen und über Österreich an internationale Wasserstoff-Importrouten angebunden. Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschafts- und Energieminister, erteilte die Genehmigung und betonte die Bedeutung des Projekts für die Energieversorgung der heimischen Industrie.

Ziel der Initiative ist es, Unternehmen in Burghausen und Ingolstadt langfristige Planungssicherheit zu bieten. Durch die Nutzung bestehender Infrastruktur werden Kosten gespart und der Umstieg auf Wasserstofftransport beschleunigt.

Mit der nun erteilten Genehmigung können die Bauarbeiten an HyPipe one 2025 beginnen. Die Pipeline bildet das Rückgrat der bayerischen Wasserstoffversorgung und verbindet industrielle Zentren mit internationalen Netzen. Die vollständige Inbetriebnahme des 300 Kilometer langen Systems ist für die frühen 2030er-Jahre vorgesehen.

Quelle