Bayern startet Bau des ersten Wasserstoffnetzes HyPipe one bis 2030
Bayern macht großen Schritt beim Aufbau seiner Wasserstoffinfrastruktur
Am 10. September 2025 hat die Regierung Oberbayerns die Planungsgenehmigung für HyPipe one erteilt – den ersten Abschnitt eines nationalen Wasserstoffnetzes. Das Projekt sieht vor, bestehende Gasleitungen für den Transport von grünem Wasserstoff umzurüsten und so die Region zu vernetzen.
Die Genehmigung ermöglicht es dem Netzbetreiber Bayernets, noch in diesem Jahr mit der Umstellung der Gasleitungen auf Wasserstofftransport zu beginnen. In der ersten Phase entsteht eine 15 Kilometer lange Pipeline, die später Teil eines 300 Kilometer umfassenden Wasserstoffnetzes in ganz Bayern sein wird. Die vollständige Inbetriebnahme des Systems ist für die frühen 2030er-Jahre geplant.
HyPipe one wird das bayerische Chemiedreieck um Burghausen mit Wasserstoff versorgen und über Österreich an internationale Wasserstoff-Importrouten angebunden. Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschafts- und Energieminister, erteilte die Genehmigung und betonte die Bedeutung des Projekts für die Energieversorgung der heimischen Industrie.
Ziel der Initiative ist es, Unternehmen in Burghausen und Ingolstadt langfristige Planungssicherheit zu bieten. Durch die Nutzung bestehender Infrastruktur werden Kosten gespart und der Umstieg auf Wasserstofftransport beschleunigt.
Mit der nun erteilten Genehmigung können die Bauarbeiten an HyPipe one 2025 beginnen. Die Pipeline bildet das Rückgrat der bayerischen Wasserstoffversorgung und verbindet industrielle Zentren mit internationalen Netzen. Die vollständige Inbetriebnahme des 300 Kilometer langen Systems ist für die frühen 2030er-Jahre vorgesehen.






