25 March 2026, 06:25

Bayern baut mehr: 13 Prozent mehr Wohnraum-Genehmigungen in 2024

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text 'Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal' zeigt.

Leuchtfeuer der Hoffnung in der Wohnungsbranche - Bayern baut mehr: 13 Prozent mehr Wohnraum-Genehmigungen in 2024

Bayern verzeichnet starken Anstieg bei Baugenehmigungen für Wohnraum

In diesem Jahr hat Bayern einen deutlichen Anstieg bei den Genehmigungen für Wohngebäude erlebt. Zwischen Januar und September billigten die lokalen Behörden 41.237 neue Wohneinheiten – das sind 13 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die vom Bayerischen Landesamt für Statistik in Fürth veröffentlichten Zahlen deuten auf eine positive Entwicklung der Bautätigkeit in der gesamten Region hin.

Besonders stark stieg die Zahl der Genehmigungen in Mittelfranken mit einem Plus von 63,1 Prozent. Auch Niederbayern und Oberfranken verzeichneten Zuwächse von über 40 Prozent. Mehrfamilienhausprojekte legten um 12 Prozent zu und trugen damit maßgeblich zum Gesamtwachstum bei.

Bauminister Christian Bernreiter begrüßte den Trend als "Schritt in die richtige Richtung". Hans Maier, Geschäftsführer des Bayerischen Wohnungsbauverbands, bezeichnete die Zahlen als "ermutigend". Trotz der Fortschritte bleibt der Wohnraummangel in den Großstädten wie München, Nürnberg und Augsburg jedoch besonders ausgeprägt.

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Als Reaktion darauf hat die Landesregierung angekündigt, die Wohnbauförderung um eine weitere Milliarde Euro aufzustocken. Detaillierte Vergleiche zwischen den Bauentwicklungen in städtischen und ländlichen Gebieten der letzten fünf Jahre stehen allerdings noch aus.

Die aktuellen Daten zeigen einen klaren Aufwärtstrend im bayerischen Wohnungsbau. Mit einem Anstieg der Genehmigungen um über 13 Prozent will der Freistaat durch zusätzliche Mittel den Druck auf dem Wohnungsmarkt lindern. Doch in den Ballungsräumen bleibt die Knappheit bestehen – hier besteht weiterhin Handlungsbedarf.

Quelle