20 March 2026, 14:22

Bayerische Polizei testet Krisenreaktion bei Großübung in Dachau mit 300 Einsatzkräften

Soldaten in Uniform und Helmen steigen aus einem Flugzeug und halten Gewehre während einer Mission.

Bayerische Polizei testet Krisenreaktion bei Großübung in Dachau mit 300 Einsatzkräften

Großübung der bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau

Diese Woche fand auf dem Übungsgelände der bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau eine großangelegte Notfallübung statt. An der Simulation eines Krisenszenarios beteiligten sich über 300 Teilnehmer, darunter Polizeikräfte, Militärangehörige und Feuerwehrleute. Behördenvertreter bezeichneten die Übung als entscheidenden Test für die zivil-militärische Zusammenarbeit angesichts wachsender Sicherheitsbedrohungen.

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Im Mittelpunkt stand ein fiktiver Angriff auf ein Rüstungs-Start-up, das militärische Drohnen entwickelt. Die Einsatzkräfte reagierten auf die Lage, als wäre sie real: 200 Bereitschaftspolizisten und 120 Übungshelfer nahmen teil, unterstützt von Berufsfeuerwehren, Rettungskräften, der Polizeiführungsgruppe, der Spezialeinheit SEK sowie der Feldjägertruppe der Bundeswehr.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann besuchte die Übung und betonte deren Bedeutung. Angesichts der sich verschärfenden globalen politischen Lage seien solche Vorbereitungen unerlässlich, so Herrmann. Ziel der Übung war es, die Reaktion auf hybride Kriegsführung und Extremkrisen zu optimieren.

Der Minister lobte im Anschluss die reibungslose Abstimmung zwischen den Behörden. Anders als bei einer früheren Übung in Erding im Oktober 2025, bei der es zu einem irrtümlichen Schusswechsel gekommen war, verlief die aktuelle Simulation ohne Zwischenfälle – ein Zeichen für die verbesserte Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte, wie es hieß.

Die Dachauer Übung unterstrich die Notwendigkeit gemeinsamer Trainingseinsätze in Hochrisikoszenarien. Angesichts der weltweiten Spannungen sehen bayerische Verantwortliche solche Großübungen als unverzichtbar an, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Gleichzeitig zeigte das Ereignis, wie entscheidend ein nahtloses Zusammenspiel von Polizei, Militär und Rettungsdiensten ist.

Quelle