20 March 2026, 20:38

Bambergs Gremien entscheiden diese Woche über Finanzen, Wohnen und Klimapolitik

Gruppe von Menschen in einem Raum mit einem Podium, einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", umgeben von Flaggen, Stühlen und Deckenleuchten.

Bambergs Gremien entscheiden diese Woche über Finanzen, Wohnen und Klimapolitik

Bambergs Stadtverwaltung hält diese Woche zwei entscheidende Sitzungen ab

In dieser Woche kommen in Bamberg zwei wichtige Gremien zusammen, um finanzielle und verwaltungstechnische Fragen zu behandeln. Am Dienstag trifft sich der Finanzausschuss, um mehrere Projekte zu prüfen – darunter einen Rechtsstreit mit München. Einen Tag später berät der Stadtrat in einer öffentlichen Sitzung über Wohnungsbau, Klimapolitik und Maßnahmen zur Bürgerbeteiligung.

Der Finanzausschuss tagt am Dienstag, 24. März, um 16:00 Uhr im Großen Ratssaal des Rathauses am Maxplatz. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Fortschrittsberichte zur Neugestaltung des Maxplatz-Viertels sowie der Stand der Mietverträge für Schulräume. Zudem wird die Rolle Bambergs in der Verfassungsbeschwerde Münchens gegen das Verbot von Kurzaufenthaltsabgaben für Touristen nach dem Kommunalabgabengesetz erörtert. Bisher liegen keine öffentlichen Unterlagen vor, aus denen die offizielle Haltung der Stadtverwaltung zu diesem Thema hervorgeht.

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Am Mittwoch, 25. März, um 16:00 Uhr kommt der Stadtrat im Hegelsaal des Konzert- und Kongresszentrums zusammen. Die Stadträte diskutieren über den qualifizierten Mietspiegel und die steigenden Wohnkosten sowie über geplante Änderungen der kommunalen Abstandsflächenregelungen. Weitere Punkte umfassen die aktualisierte Satzung des Jugendamts, Neuernennungen für den Klimabeirat und Empfehlungen aus jüngsten Bürgerversammlungen. Zudem wird das Bundesprogramm "Lebendige Demokratie!" auf seine lokalen Auswirkungen hin geprüft.

Beide Sitzungen werden Bambergs künftigen Kurs in den Bereichen Wohnungspolitik, Bürgerbeteiligung und rechtliche Auseinandersetzungen mit Nachbarcommunen maßgeblich prägen. Die getroffenen Entscheidungen könnten sich in den kommenden Monaten auf lokale Steuern, Stadtplanung und Gemeinschaftsprojekte auswirken. Die Beschlüsse werden protokolliert und im Nachgang der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Quelle