Bambergs neuer Oberbürgermeister wird in Stichwahl zwischen Glüsenkamp und Niedermaier entschieden
Maren WeihmannHuml Verfehlt den Sieg bei der Bamberger Bürgermeisterwahl - Bambergs neuer Oberbürgermeister wird in Stichwahl zwischen Glüsenkamp und Niedermaier entschieden
Die Stichwahl um das Bamberger Bürgermeisteramt steht: Zwei Kandidaten im Rennen
Nach einer knappen ersten Runde hat sich das Rennen um das Amt des Bamberger Oberbürgermeisters auf zwei Bewerber verengt. Jonas Glüsenkamp, aktuell stellvertretender Bürgermeister, ging mit 30,3 Prozent der Stimmen als Führender hervor, dicht gefolgt von Sebastian Niedermaier (SPD) mit 29,0 Prozent. Nun wird die Stichwahl über die neue Führung der Stadt entscheiden.
Die erste Wahlrunde fand am 8. März 2026 statt, bei der sich drei Hauptkandidaten um das Amt beworben hatten. Melanie Huml, ehemalige Staatsministerin und Kandidatin der CSU, landete mit 28,2 Prozent der gültigen Stimmen auf dem dritten Platz. Trotz ihrer Erfahrung als Staatssekretärin sowie als Ministerin für Gesundheit und Europaangelegenheiten verpasste sie den Einzug in die nächste Runde.
Die Wahl folgt auf den Rückzug des langjährigen Oberbürgermeisters Andreas Starke, der nach 20 Jahren im Amt auf eine dritte Amtszeit verzichtete. Sein Ausscheiden ebnete den Weg für ein enges Rennen zwischen Glüsenkamp, Niedermaier und Huml.
Glüsenkamp, der für die Grünen antritt, ist derzeit stellvertretender Bürgermeister. Niedermaier, unterstützt von der SPD, wird ihn nun in der Stichwahl am 29. März 2026 herausfordern. Bis die Wähler erneut an die Urnen treten, bleibt der Ausgang ungewiss.
Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Bamberger Wählern. Entweder Glüsenkamp oder Niedermaier wird Starke als Oberbürgermeister nachfolgen – je nach Ergebnis der Abstimmung. Nach der Wahl am 29. März steht fest, wer die Stadt künftig führen wird.