Albaniens WM-Jubel endet in Bayern mit Autokorsos und Polizeieinsätzen
Christina JunitzAlbaniens WM-Jubel endet in Bayern mit Autokorsos und Polizeieinsätzen
Albanische Fußballfans feiern WM-Qualifikation mit spontanen Autokorsos in Bayern – Verkehrschaos und Auseinandersetzungen
Anhängern der albanischen Fußballnationalmannschaft feierten den Sieg im WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien mit spontanen Autokorsos in mehreren bayerischen Städten. Die Jubelfeiern führten zu Verkehrbehinderungen, Zusammenstößen mit gegnerischen Fans und wiederholten Polizeieinsätzen.
In München strömten rund 400 albanische Fans während des Spiels aus einer Bar auf die Straße. Später zog ein Autokorso mit etwa 350 Fahrzeugen durch die Stadt, wobei es Berichte über Rasen und das Missachten roter Ampeln gab. Die Polizei musste eingreifen, um die Menschenmengen zu zerstreuen.
In Memmingen verursachten lange Kolonnen hupender Autos Chaos in der Innenstadt. Die Behörden griffen ein, um die Ordnung wiederherzustellen und die Straßen freizumachen.
Unterdessen griff in Rosenheim ein betrunkener Fußgänger einen 27-jährigen Motorradfahrer an einer Ampel an und stieß ihn um. Der Motorradfahrer wehrte sich, indem er den Angreifer mit seinem Helm schlug.
Nach dem Spiel versammelten sich albanische Fans am Odeonsplatz in München, wo es zu Spannungen mit rivalisierenden Anhängern und der Polizei kam. Beamte trennten die Gruppen, um weitere Zwischenfälle zu verhindern.
In der Nähe trafen sich unterdessen etwa 50 serbische Fans in einer Kneipe. Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er Polizisten beleidigt und sich gegen seine Festnahme gewehrt hatte.
Die Feiern hinterließen in mehreren Städten Verkehrsinfarkte und vereinzelte Auseinandersetzungen. Die Polizei ging gegen unangemeldete Versammlungen vor, löste Menschenansammlungen auf und nahm bei Bedarf Festnahmen vor. Die Vorfälle folgten auf den Sieg Albaniens in dem hochbrisanten Qualifikationsspiel.






