20 April 2026, 00:58

Adidas enthüllt WM-Ball 2026 – doch türkische Kartellstrafe überschattet die Premiere

Ein männlicher Athlet posiert für ein Foto, wobei er ein Trikot mit mehreren Sponsorenlogos trägt.

Adidas enthüllt WM-Ball 2026 – doch türkische Kartellstrafe überschattet die Premiere

Adidas stellt offiziellen WM-Ball 2026 vor – während türkische Behörden Millionenstrafe verhängen

Heute präsentierte Adidas den offiziellen Spielball für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Noch am selben Tag verhängte die türkische Wettbewerbsbehörde gegen die lokale Niederlassung des Konzerns eine Strafe in Höhe von knapp 9,6 Millionen US-Dollar wegen Verstößen gegen Kartellrecht. Die gegensätzlichen Meldungen sorgten für deutliche Kursausschläge bei der Adidas-Aktie.

Der neue Ball mit dem Namen TRIONDA wird beim Turnier 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zum Einsatz kommen. Er ist mit der Connected-Ball-Technologie ausgestattet, die Echtzeit-Bewegungsdaten an das Videoschiedsrichter-System (VAR) übermittelt.

Unterdessen verhängte die türkische Wettbewerbsaufsicht eine Strafe von 402 Millionen Türkischen Lira gegen die Adidas-Tochter. Begündet wurde das Bußgeld mit vertikaler Preisabsprache – also der illegalen Kontrolle der Preissetzung durch den Einzelhandel.

Die zeitliche Überschneidung der Strafe mit der Vorstellung des WM-Balls führte zu zwiespältigen Schlagzeilen. Anleger reagierten prompt: Die Adidas-Aktie zeigte starke Schwankungen. Nun richtet sich der Blick auf die anstehenden Quartalszahlen für das dritte Quartal, die am 29. Oktober erwartet werden.

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Adidas muss die Strafe an die türkischen Behörden zahlen. Die Sanktion wirft Fragen zu den Compliance-Strukturen des Unternehmens auf, die Investoren künftig genau beobachten dürften. Der nächste Finanzbericht könnte weitere Aufschlüsse über die Auswirkungen liefern.

Quelle