ADAC plant drastische Beitragserhöhung für Mitglieder ab 2027
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant eine deutliche Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Seit sechs Jahren hatte die Organisation die Kosten nicht angepasst, begründet die geplante Anhebung nun aber mit steigenden Ausgaben. Falls die neuen Tarife genehmigt werden, treten sie 2027 in Kraft.
Aktuell kostet eine individuelle Basismitgliedschaft 54 Euro pro Jahr, eine Familienmitgliedschaft – die eine Person und ihren Partner abdeckt – liegt bei 79 Euro. Nach dem neuen Vorschlag würden die Einzelbeiträge um mindestens 10 Euro steigen, während Familienmitgliedschaften um bis zu 55 Euro teurer werden könnten.
Die geplanten Erhöhungen entsprechen im Schnitt einem Aufschlag von 20 Prozent. Der ADAC betont, dass die Anpassung nach Jahren stabiler Preise notwendig sei. Die endgültige Entscheidung fällt auf der jährlichen Hauptversammlung im Mai.
Sollten die Mitglieder zustimmen, gelten die neuen Sätze ab 2027. Ob mit den Beitragserhöhungen zusätzliche Leistungen verbunden sein werden, hat der Club bisher nicht bestätigt.
Die vorgeschlagenen Anpassungen sind die ersten seit 2018. Einzelmitglieder müssten dann mindestens 64 Euro zahlen, Familienmitgliedschaften könnten auf bis zu 134 Euro steigen. Ziel der Änderungen ist es, die wachsenden Betriebskosten des ADAC zu decken.






