23-Jähriger flieht mit Kleinkind nach gescheiterter Trauung in Lauf an der Pegnitz
Laura Thanel23-Jähriger flieht mit Kleinkind nach gescheiterter Trauung in Lauf an der Pegnitz
23-Jähriger flieht mit Kleinkind aus Standesamt in Lauf an der Pegnitz
Am Donnerstagnachmittag, dem 19. März 2026, floh ein 23-jähriger Mann mit einem Kleinkind aus dem Standesamt in Lauf an der Pegnitz. Der Vorfall löste umgehend einen Großeinsatz der Polizei aus, doch die Behörden bestätigten später, dass von dem Mann keine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgehe.
Der Mann war gemeinsam mit seiner 19-jährigen deutschen Verlobten und deren Kind im Standesamt erschienen, um zu heiraten. Die Trauung konnte jedoch aufgrund ungelöster aufenthaltsrechtlicher Fragen nicht stattfinden. Nach der Absage verließ er das Gebäude mit dem Kleinkind, woraufhin die Polizei alarmiert wurde.
Die Beamten leiteten sofort eine Fahndung ein, setzten mehrere Streifenwagen sowie einen Hubschrauber der bayerischen Bereitschaftspolizei ein. Der Mann brachte das Kind zunächst in einen Wartebereich, bevor er untertauchte. Das Kleinkind wurde kurz darauf unverletzt bei einem Angehörigen aufgefunden.
Die Kriminalpolizei in Schwabach hat die Ermittlungen übernommen. Stand Freitag ist der 23-Jährige weiterhin auf der Flucht; zu seinem Aufenthaltsort liegen keine weiteren Angaben vor.
Das Kleinkind wurde unverletzt zurückgebracht, und die Behörden schlossen eine fortbestehende Gefahr für die Öffentlichkeit aus. Die Ermittlungen zu dem Vorfall und den ungekärten rechtlichen Fragen dauern an, doch die Polizei hat bisher keine neuen Hinweise zu dem Gesuchten oder den ausstehenden Verfahren veröffentlicht.






