125 Jahre Einsatz für die Gemeinschaft: Raindorf und Kagenhof feiern ihre Feuerwehren
Christina Junitz125 Jahre Einsatz für die Gemeinschaft: Raindorf und Kagenhof feiern ihre Feuerwehren
Raindorf und Kagenhofs Freiwillige Feuerwehren feiern 125-jähriges Jubiläum
Die Freiwilligen Feuerwehren von Raindorf und Kagenhof haben am vergangenen Wochenende einen bedeutenden Meilenstein gefeiert. Beide Wehren begingen ihr 125-jähriges Bestehen mit einem festlichen Abend, an dem lokale Persönlichkeiten und Würdenträger teilnahmen. Die Veranstaltung ehrte sowohl die ehemaligen als auch die aktuellen Mitglieder, die seit mehr als einem Jahrhundert ihren Gemeinden dienen.
Die Feuerwehren wurden am 24. März 1901 von 24 Männern gegründet, die entschlossen waren, ihr Dorf vor Bränden zu schützen. Seither haben Generationen von Freiwilligen diese Tradition aufrechterhalten. Der Jubiläumsabend begann mit Rückblicken der Vorsitzenden Maria Waber und ihres Stellvertreters Daniel Haffner auf die lange Geschichte der Wehren.
Im Rahmen einer Gedenkfeier am Kriegsdenkmal wurde der gefallenen Feuerwehrleute gedacht. Zu ihren Ehren ertönten drei Salutschüsse. Später wurde Markus Stade, der die Wehr von 2006 bis 2024 als Vorsitzender führte, für seinen jahrzehntelangen Einsatz zum Ehrenvorstandsmitglied und Ehrenmitglied ernannt.
Zu den Gästen zählten Landrat Bernd Obst sowie Gaby Schmidt, die Bayerische Staatsbeauftragte für das Ehrenamt. Als Dankeschön erhielt jeder Redner eine individuell gefertigte Uhr aus massivem Schiefer. Auch Veitsbronns Bürgermeister Marco Kistner war anwesend und sicherte den Wehrleuten seine persönliche Unterstützung für das anstehende Sommerfest-Wochenende zu.
Den Abschluss des Abends bildete die Enthüllung eines neuen Gruppenfotos, das alle aktuellen und ehemaligen Mitglieder zeigt. Das Bild wird künftig im Feuerwehrhaus hängen. Ein üppiges Buffet rundete die Feierlichkeiten ab.
Das Jubiläum unterstrich die tiefen Wurzeln der Feuerwehren in der Gemeinde. Die Veranstaltung würdigte langjährige Verdienste und blickte zugleich auf künftige Aktivitäten. Die Unterstützung durch lokale Verantwortliche und Bürger garantiert, dass die Wehren ihre wichtige Arbeit auch in den kommenden Jahren fortsetzen können.






