Zwei Kandidaten treten bei Freisinger Oberbürgermeisterwahl an – Rekordbeteiligung möglich
Maren WeihmannZwei Kandidaten treten bei Freisinger Oberbürgermeisterwahl an – Rekordbeteiligung möglich
Zwei Bewerber haben ausreichend Unterstützung gesammelt, um bei der Oberbürgermeisterwahl in Freising anzutreten. Sowohl Birgit Mooser-Niefanger als auch Nicolas-Pano Graßy brachten deutlich mehr als die erforderlichen 215 Unterschriften zusammen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich nun zwischen den beiden entscheiden, da jede Wählerin und jeder Wähler nur eine Stimme vergeben kann.
Mooser-Niefanger und Graßy reichten ihre Unterschriftenlisten mit starker Rückendeckung ein. Beide sammelten weit mehr als die Mindestanzahl der benötigten Unterschriften. Der Wahlausschuss wird die Eingaben am Dienstagabend prüfen und offiziell bestätigen.
Vorab öffnen einige Rathäuser in Moosburg, Zolling, Au, Nandlstadt und Hallbergmoos noch am Samstagmorgen für letzte Nachzügler, die ihre Unterschrift abgeben möchten. Für alle anderen Bewohner des Landkreises bleibt der Montagmorgen die letzte Gelegenheit, sich in die Listen einzutragen. Mooser-Niefanger stand zuvor der Wählergruppe Freisinger Mitte nahe, während Graßy bis 2024 mit Die Linke verbunden war. Unterdessen wartet die Liste Freising für alle noch auf die endgültige Zulassung für ihre Kreistagskandidatur. Auch Günther Pletschachers Bewerbung um das Amt des Landrats benötigt noch einige Unterschriften, bevor sie bestätigt werden kann. Sollten alle Kandidaten zugelassen werden, stünden neun Namen auf dem Stimmzettel – ein neuer Rekord für den Landkreis.
Die Entscheidung des Wahlausschusses am Dienstag wird die Kandidatenliste endgültig festlegen. Sobald diese bestätigt ist, können die Wähler zwischen Mooser-Niefanger und Graßy den neuen Oberbürgermeister bestimmen. Die hohe Zahl der Unterschriften spiegelt das große lokale Interesse an der anstehenden Wahl wider.






