Zirkus Krone in München von Protesten und Brandstiftung erschüttert
Maren WeihmannVerdacht auf Brandstiftung im Circus Krone - Zirkus Krone in München von Protesten und Brandstiftung erschüttert
Zirkus Krone in München von zwei Vorfällen innerhalb einer Woche erschüttert
Innerhalb weniger Tage hat der Zirkus Krone in München gleich zwei schwere Zwischenfälle erlebt. Zunächst stürmten Tierschützer bei der Winterpremiere die Manege und unterbrachen die Vorstellung. Nur wenig später wurde auf dem Zirkusgelände ein Auto in Brand gesetzt – die Polizei vermutet Brandstiftung.
Die Probleme begannen bereits am Eröffnungsabend des Zirkus. Aktivisten der Gruppe Animal Rebellion drangen in den Vorführungsbereich ein und schwenkten Transparente gegen die Nutzung von Tieren in der Zirkusbranche. Zirkusdirektor Lacey verurteilte die Aktion als gefährlich und unfair gegenüber den anwesenden Familien, betonte jedoch gleichzeitig seine eigene Unterstützung für den Tierschutz.
In den frühen Morgenstunden des Montags geriet ein auf dem Zirkusgelände abgestelltes Auto in Flammen. Angestellte, die in der Nähe schliefen, konnten das Feuer mit Löschern schnell eindämmen, doch der Schaden beläuft sich auf über 10.000 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass der oder die Täter über einen Zaun kletterten, um auf das Gelände zu gelangen. Die Ermittler stufen den Brand als mutmaßliche Brandstiftung ein. Zwar gibt es noch keine Verdächtigen, doch prüfen die Behörden einen möglichen Zusammenhang mit der vorherigen Protestaktion. Zeugen werden aufgefordert, sich zu melden, um die Aufklärung voranzubringen.
Der Zirkus steht nun vor Reparaturen und verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Die Polizei ermittelt weiter, doch die genauen Motive bleiben unklar. Die Vorfälle haben sowohl den Zirkus als auch die lokalen Behörden in Alarmbereitschaft versetzt.






