ZDF zeigt packendes Historiendrama zum Aufstieg des Faschismus 1918–1933
Christoph Koch IIWiderstand am Anfang: Historisches Drama basierend auf dem Werk von Oskar Maria Graf mit Josef Hader in der Hauptrolle - ZDF zeigt packendes Historiendrama zum Aufstieg des Faschismus 1918–1933
Ein großes Fernsehereignis markiert den Jahrestag einer prägenden Phase der deutschen Geschichte im November dieses Jahres. Der Sender ZDF startet eine einwöchige Gedenkveranstaltung, deren Höhepunkt ein zweiteiliges Historiendrama mit dem Titel „Der Sturm zieht auf“ bildet. Der Film, eine Koproduktion mit dem ORF, beleuchtet den Aufstieg von Nationalismus und Faschismus zwischen 1918 und 1933 und warnt eindringlich vor den Gefahren früher extremistischer Tendenzen.
Das Drama feiert am 4. November 2025 Premiere und eröffnet damit ZDFs Reihe von Dokumentationen und Filmen zur deutschen Bahn der Geschichte. Weitere thematisch passende Sendungen folgen am 5., 8. und 10. November. Unter der Regie von Matti Geschonneck und nach einem Drehbuch von Hannah Hollinger basiert der Film auf Oskar Maria Grafs Roman „Unruhe um einen Friedfertigen“*.
Josef Hader übernimmt die Hauptrolle als Schuhmacher Julius Kraus, ein Mann, der in die politischen Umbrüche der Zeit gerät. Zu den weiteren Darstellern zählen Sigi und David Zimmerschied, Verena Altenberger, Helmfried von Lüttichau, Sebastian Bezzel sowie Antonia Bill. Die Handlung spannt sich über die beiden Schlüsseljahre 1918 und 1933 und zeigt, wie das Leben gewöhnlicher Menschen durch den wachsenden Extremismus geprägt wird. Der Film transportiert eine klare, dringende Botschaft: „Wehrt euch gegen die ersten Anzeichen.“ Die Macher wollen verdeutlichen, wie schnell Demokratie erodieren kann, wenn frühe Warnsignale ignoriert werden.
ZDFs Gedenkprogramm stellt „Der Sturm zieht auf“ ins Zentrum und verbindet historische Erzählweise mit einem Appell zur Wachsamkeit. Die Ausstrahlung des Dramas fällt zusammen mit einem umfassenden Programm aus Filmen und Dokumentationen, das die Lehren der Vergangenheit im öffentlichen Bewusstsein hält. Das Publikum erhält im Laufe der Woche vielfältige Möglichkeiten, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen.






