15 January 2026, 05:21

Wolfratshausens Eiszeit bricht alle Rekorde – mit 10.400 Besuchern und sinkenden Verlusten

Ein Schwarz-Weiß-Foto von Menschen, die auf einer Eisbahn Schlittschuh laufen, umgeben von Schnee, Pfählen, Lichtern, Drähten, Häusern, Bäumen und Bergen im Hintergrund unter dem Himmel.

Wolfratshausens Eiszeit bricht alle Rekorde – mit 10.400 Besuchern und sinkenden Verlusten

Wolfratshausens „Eiszeit“ 2025/26 verzeichnet Besucherrekord mit rund 10.400 Gästen

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Die diesjährige Eiszeit in Wolfratshausen hat nicht nur einen neuen Besucherrekord aufgestellt, sondern auch die finanziellen Verluste im Vergleich zu den Vorjahren deutlich reduziert. Die Veranstalter führen den Erfolg auf ein erweitertes Angebot und eine stärkere Unterstützung aus der Region zurück.

Die Eisbahn blieb täglich geöffnet – mit einer Ausnahme, als sie wegen starker Schneefälle vorübergehend schließen musste. Besonders an den Wochenenden strömten die Besucher herbei, mit Spitzenwerten von bis zu 300 Gästen an einem einzigen Tag. Montags hingegen blieb es am ruhigsten.

Die Einnahmen stiegen vor allem, weil die Zahl der Zeitfenster für das Eisstockschießen verdoppelt wurde. Zudem engagierten sich lokale Unternehmen stärker als Sponsoren, auch wenn keine konkreten Firmennamen genannt wurden. Diese Maßnahmen halfen, das finanzielle Defizit zu verringern. Umweltbedenken, die die Veranstaltung einst gefährdet hatten, gelten inzwischen als ausgeräumt. Die Eisbahn zieht weiterhin Schulkinder, Familien, Jugendliche und Erwachsene an.

Das diesjährige Minus wird voraussichtlich deutlich unter dem Fehlbetrag von 29.000 Euro aus dem Vorjahr (2024/25) liegen – und nur einen Bruchteil des Verlusts von 60.000 Euro aus der Saison 2023/24 ausmachen. Über die Zukunft der Eiszeit wird entschieden, sobald der Kulturausschuss des Stadtrats die endgültige Abrechnung geprüft hat.

Der Erfolg der Veranstaltung zeigt, wie wichtig eine stärkere Einbindung der Gemeinschaft und eine bessere finanzielle Steuerung sind. Mit steigenden Besucherzahlen und höheren Einnahmen hoffen die Organisatoren, dass sich dieser Trend festigt und die Eiszeit auch in den kommenden Wintern stattfinden kann. Eine endgültige Entscheidung fällt nach der Prüfung der Unterlagen durch den Ausschuss.