Wie Howard Carpendale eine Kölner Diskothek kaufte, die ihn einst abwies
Christina JunitzWie Howard Carpendale eine Kölner Diskothek kaufte, die ihn einst abwies
Howard Carpendale, ein bekannter Schlagersänger, wurde in den 1960er- oder 1970er-Jahren einmal von einer Kölner Diskothek abgewiesen. Die Türsteher verweigerten ihm mit den Worten den Eintritt: "Schlagersänger sind hier nicht willkommen." Jahre später setzte er eine ungewöhnliche Antwort darauf – er kaufte den Club einfach.
Der Vorfall ereignete sich vor Jahrzehnten, als Carpendale noch am Aufbau seiner Karriere arbeitete. Das Personal der Kölner Diskothek verweigerte ihm den Zutritt allein wegen seines Musikstils. Schlager, ein in Deutschland äußerst populäres Genre, entsprach offenbar nicht ihrem Geschmack.
Später erwarb Carpendale denselben Club, ohne jedoch jemals dessen Namen öffentlich zu nennen. Auch bestätigte er nie, ob er das Objekt bis heute besitzt. Die Entscheidung des Sängers, den Ort zu kaufen, der ihn einst ausgrenzte, entwickelte sich zu einer stillen, aber unvergesslichen Pointe in seiner Lebensgeschichte.
Die Abfuhr in seinen frühen Jahren hielt Carpendale nicht davon ab, in der Musik erfolgreich zu werden. Sein späterer Kauf des Clubs war eine ganz persönliche Antwort auf die damlige Brüskierung. Die Geschichte bleibt eine bemerkenswerte Fußnote in der Karriere eines der beständigsten Schlagerstars Deutschlands.






