Wie Franz Beckenbauer die WM 2006 zu einem unvergesslichen Sommer machte
Maren WeihmannWie Franz Beckenbauer die WM 2006 zu einem unvergesslichen Sommer machte
Franz Beckenbauers Vermächtnis ist untrennbar mit der WM 2006 in Deutschland verbunden. Das Turnier markierte einen Höhepunkt seiner Karriere und zeigte seine Führungsstärke und Vision. Sein ehemaliger Manager und Vertrauter, Marcus Höfl, spielte an seiner Seite eine zentrale Rolle bei der Organisation des Großereignisses.
Beckenbauer und Höfl arbeiteten fast zwei Jahrzehnte lang zusammen – rund 300 Tage im Jahr Seite an Seite. Ihre Kooperation beschränkte sich nicht auf die WM 2006, sondern umfasste auch internationale Reisen in alle 31 teilnehmenden Länder sowie Beckenbauers spätere Tätigkeiten bei der UEFA und der FIFA. Höfl war in diesen prägenden Jahren nicht nur Manager, sondern ein enger Berater.
Während des Turniers berührte Beckenbauer besonders die Feiern in Berlin. Berühmt wurde sein Ausspruch: „So hat sich Gott die Welt vorgestellt“, als die Menschenmassen vereint in Freude jubelten. Das Ereignis wurde zu einem prägenden Moment – voller Energie und nationaler Begeisterung.
Am 7. Januar 2024 verstarb Beckenbauer und hinterließ ein Erbe, das maßgeblich von seinem Wirken im Fußball geprägt ist. Die WM 2006 bleibt ein Zeugnis seines Einflusses – auf und neben dem Platz.
Der Erfolg des Turniers und Beckenbauers emotionale Verbindung dazu sind fester Bestandteil seiner Geschichte. Höfls langjährige Partnerschaft mit ihm unterstreicht die Hingabe hinter den Kulissen. Gemeinsam prägten sie eines der gefeiertsten Fußballereignisse aller Zeiten.






