Wie ein historisches Gut bei München mit Klimaschutz Geld verdient
Christoph Koch IIWie ein historisches Gut bei München mit Klimaschutz Geld verdient
Regenerative Landwirtschaft: Wie dieses Gut mit Klimaschutz Geld verdient
Der Betrieb Erching bewirtschaftet seine Flächen konventionell, setzt aber zunehmend auf regenerative Methoden – so führt die Geschäftsführerin den Hof in die Zukunft.
- Dezember 2025, 06:10 Uhr
Das Gut Erching, ein historisches Anwesen bei München, verbindet Tradition mit modernen Anbaumethoden. Unter der Leitung von Julia Vogt-Selmayr hat der Betrieb kürzlich regenerative Praktiken eingeführt – ohne dabei seine bewährten landwirtschaftlichen Wurzeln aufzugeben. Eine aktuelle Partnerschaft mit der Klim GmbH unterstützt den Hof dabei, noch klimafreundlicher zu wirtschaften.
Die Geschichte des Gutes reicht bis ins Jahr 1898 zurück, als Josef Selmayr, der letzte Bürgermeister von Bogenhausen, das Land erwarb. Heute umfasst der Betrieb 140 Hektar Ackerfläche in Hallbergmoos, Teil der Münchner Schotterebene. Neben den Feldern gehört auch die historische St.-Walburga-Kapelle zum Anwesen, ein Wahrzeichen der Region.
Die Zusammenarbeit mit der Klim GmbH markiert einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Gutes Erching. Der Betrieb bleibt seiner historischen Identität treu, setzt aber gleichzeitig auf zukunftsweisende Anbaumethoden. Durch die Verbindung von traditionellem Wissen und moderner Nachhaltigkeit will der Hof sowohl die Produktivität als auch die ökologische Bilanz verbessern.






