Weihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Zwei seltene Jungtiere erobern die Herzen
Christoph Koch IIWeihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Zwei seltene Jungtiere erobern die Herzen
Zoo Wuppertal begrüßt zwei Neuzugänge zur Weihnachtszeit
Pünktlich zur Weihnachtszeit hat der Zoo Wuppertal zwei neue Bewohner willkommen geheißen: Am Heiligabend erblickte ein stark gefährdetes Drill-Baby das Licht der Welt, gefolgt von einem Yak-Kalb nur zwei Tage später. Beide Geburten geben den Artenschutzbemühungen des Zoos neuen Schwung.
Das erste Jungtier, ein weiblicher Drill, wurde am 24. Dezember geboren. Die Art gilt als vom Aussterben bedroht, da die wildlebenden Populationen in Kamerun und Nigeria durch Wilderei und Lebensraumverlust immer weiter schrumpfen. Das junge Weibchen wird im Rahmen eines europäischen Zuchtprogramms aufwachsen, das dem Schutz der Art dient.
Der zweite Nachwuchs kam am 26. Dezember zur Welt – ein Yak-Kalb, das sich bereits gut an das frostige Wuppertaler Wetter anpasst. Bei Temperaturen um -1°C hält es der dicke Winterpelz des Kalbs warm, während es sein Außengehege erkundet. Der Name "Fleischklößchen" entstand vermutlich im Rahmen einer Aktion von PETA Deutschland, die einen öffentlichen Namenswettbewerb für das junge Yak organisiert hatte.
Die Geburt des Drills unterstreicht die Bedeutung des Zoos für das Erhaltungszuchtprogramm. Gleichzeitig bereichert das Yak-Kalb die Artenvielfalt des Zoos in der Festtagszeit. Beide Tiere werden in den kommenden Monaten zu den Hauptattraktionen für die Besucher zählen.






