17 April 2026, 10:26

Webasto streicht 300 weitere Jobs – Gesamtzahl steigt auf fast 1.000 Entlassungen

Liniendiagramm, das die erhöhte Bankers' Acceptance (BAA) -Emittierung in verschiedenen Branchen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Webasto streicht weitere 300 Jobs - Webasto streicht 300 weitere Jobs – Gesamtzahl steigt auf fast 1.000 Entlassungen

Webasto streicht bis Jahresende weitere 300 Stellen

Der deutsche Automobilzulieferer Webasto, bekannt für Schiebe- und Panoramadächer, baut bis Ende des Jahres weitere 300 Arbeitsplätze ab. Dies folgt auf eine frühere Ankündigung von 650 Stellenstreichungen in Deutschland, sodass sich die Gesamtzahl der Entlassungen auf knapp 1.000 beläuft. Das Unternehmen kämpft seit dem vergangenen Jahr mit finanziellen Problemen, ausgelöst durch rückläufige Verkäufe deutscher Automobilhersteller in China.

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Die jüngsten Kürzungen betreffen vor allem Führungspositionen in der Verwaltung. Besonders betroffen sind der Firmensitz in Stockdorf bei München sowie der nahegelegene Standort in Gilching. Webasto verspricht einen sozialverträglichen Umgang mit den Entlassungen und arbeitet mit dem Betriebsrat an einem fairen Sozialplan.

Die Krise des Unternehmens verschärfte sich im vergangenen Jahr, als die Nachfrage deutscher Autobauer in China einbrach. Ende 2024 beschäftigte Webasto weltweit noch rund 15.300 Mitarbeiter. Ende August sicherte sich der Vorstand ein zweimilliarden Euro schweres Rettungspaket von Banken und Automobilherstellern, um die Finanzen zu stabilisieren.

Bereits zu Jahresbeginn hatte Webasto die erste Welle mit 650 Stellenabbau bekannt gegeben. Mit den nun zusätzlichen 300 Entlassungen treibt das Unternehmen seine Umstrukturierung weiter voran. Die jüngsten Kürzungen bringen die Gesamtzahl der Stellenstreichungen in Deutschland auf 950. Webasto bleibt auf Restrukturierungskurs und setzt auf das Rettungspaket in Höhe von zwei Milliarden Euro, um sich zu erholen. Der mit dem Betriebsrat vereinbarte Sozialplan soll die Folgen für die betroffenen Beschäftigten abfedern.

Quelle