"Was machst du im Sommer?" - 50.000 Briefe an das Christkind
Christoph Koch II"Was machst du im Sommer?" - 50.000 Briefe an das Christkind - "Was machst du im Sommer?" - 50.000 Briefe an das Christkind
"Was machst du im Sommer?" – 50.000 Briefe an das Christkind
"Was machst du im Sommer?" – 50.000 Briefe an das Christkind
"Was machst du im Sommer?" – 50.000 Briefe an das Christkind
Jedes Jahr erreicht das bayerische Christkind Zehntausende Briefe von Kindern und Erwachsenen. Hinter den Antworten steht ein engagiertes Team aus Ehrenamtlichen im Benediktinerinnenkloster Scheyern. Seit Mitte März beantworten sie jede Nachricht im Rahmen einer langjährigen, karitativen Tradition.
Die Briefe treffen aus aller Welt ein, adressiert an „An das Christkind, Kirchplatz 3, 97267 Himmelstadt“. Manche Kinder stellen einfache Fragen: wie das Christkind aussieht, was es im Sommer macht oder ob Engel ihm helfen. Andere äußern bescheidene Wünsche – vielleicht eine Tafel Schokolade – oder teilen tiefere Sorgen über den Weltfrieden und eigene Krankheiten.
Rosemarie Schotte, die das Team leitet, widmet den Briefen von kranken Kindern und Erwachsenen, die ihr Herz ausschütten, besondere Aufmerksamkeit. Auch Gefangene schreiben, oft mit dem Ausdruck von Einsamkeit oder dem einfachen Bedürfnis, gehört zu werden. Jährlich erhalten rund 40.000 Briefe eine persönliche Antwort.
Die Tradition besteht seit Jahrzehnten und schenkt den Schreibenden Trost und Verbindung. Ob jung oder alt – die Ehrenamtlichen des Christkinds antworten mit Wärme und Achtsamkeit.
Die Briefe kommen weiter, und die Antworten gehen weiter raus. Für viele ist eine Nachricht vom Christkind ein kleiner, aber bedeutungsvoller Moment der Hoffnung. Die Arbeit des Klosters stellt sicher, dass kein Brief unbeantwortet bleibt.






