22 March 2026, 08:25

Warum Jagen und Angeln in Deutschland trotz Kritik weiterboomen

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Flagge im Hintergrund und Text unten mit der Aufschrift "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden".

Warum Jagen und Angeln in Deutschland trotz Kritik weiterboomen

Jagen und Angeln bleiben in Deutschland weit verbreitet – trotz wachsender Kritik

Trotz zunehmender Vorbehalte sind Jagen und Angeln in Deutschland nach wie vor weit verbreitet. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein vollständiges Verbot beider Aktivitäten und bezeichnet sie als unnötig und grausam. Jährlich werden Millionen von Tieren – darunter Wildsäugetiere und Fische – von Hobbyjägern und Anglern getötet oder verletzt.

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Allein in Deutschland schießen Freizeitjäger jedes Jahr über fünf Millionen Wildtiere und 200.000 Katzen. Laut PETA dienen diese Tötungen keinem ökologischen Zweck, sondern verursachen immenses Leid. Die Organisation argumentiert, dass die Jagd soziale Strukturen unter Tieren zerstört, die Fortpflanzungsraten erhöht und das Leiden der überlebenden Tiere verlängert.

Auch das Angeln steht massiv in der Kritik. PETA betont, dass Fische fühlende Wesen sind, die Schmerzen empfinden, sich im Spiegel erkennen und komplexe soziale Bindungen eingehen können. Angler verletzen jährlich Millionen von Fischen – durch Hakenwunden, langes Leiden und einen langsamen Erstickungstod.

Peter Höffken von PETA hält weder Jagd noch Angeln für ethisch vertretbar. Die Organisation warnt: Wer Tiere respektiert, sollte sich nicht an solchen Aktivitäten beteiligen oder sie unterstützen. Bisher gibt es in keinem deutschen Bundesland Gesetze, die das Freizeitjagen für Privatpersonen vollständig verbieten.

PETA setzt sich weiterhin für gesetzliche Änderungen ein, um die Freizeitjagd und das Angeln in ganz Deutschland zu beenden. Die Organisation betont, dass beide Praktiken vermeidbares Leid verursachen. Ohne neue Regelungen wird die Tötung und Verletzung von Millionen Tieren Jahr für Jahr weitergehen.

Quelle