Wahlplakat aus Freising landet versehentlich in Ulm – 130 Kilometer daneben
Christoph Koch IIWahlplakat aus Freising landet versehentlich in Ulm – 130 Kilometer daneben
Ein Wahlplakat der Oberbürgermeisterkandidatin aus Freising, Monika Schwind, ist in Ulm aufgetaucht – 130 Kilometer entfernt von seinem eigentlichen Standort. Durch den Fehler sehen nun Ulmer Bürger, die sie gar nicht wählen dürfen, das Plakat kurz vor der eigenen Wahl am 8. März.
Offenbar liegt der Irrtum bei der Werbeagentur, die für Schwinds Kampagnenmaterial zuständig ist. Ein weiteres Plakat desselben Unternehmens wurde ebenfalls an der falschen Stelle entdeckt. Gleichzeitig fehlt eines ihrer Plakate am vorgesehenen Ort in Freising.
Schwind kandidiert als Oberbürgermeisterin in Freising, nicht in Ulm. Zwar finden in beiden Städten am 8. März Wahlen statt, doch in Ulm geht es um die Landtagswahl, nicht um eine lokale Bürgermeisterwahl. Das fehlplatzierte Plakat nützt den Ulmer Wählern nichts, da sie bei der Freisinger Wahl kein Stimmrecht haben. Bisher gibt es keine offizielle Stellungnahme, wer für das Durcheinander verantwortlich ist. Auch die Werbeagentur hat sich noch nicht öffentlich geäußert.
Das falsch aufgestellte Plakat wirft ein Schlaglicht auf ein logistisches Missgeschick in Schwinds Wahlkampf. Angesichts des nahenden Wahltermins bleibt abzuwarten, ob der Fehler noch vor der Abstimmung behoben wird. Die Freisinger Bürger müssen unterdessen mit einem Plakat weniger in ihrer Stadt auskommen.






