Vorschulkinder lernen Bahnsicherheit bei der Bundespolizei Waidhaus
Christina JunitzVorschulkinder lernen Bahnsicherheit bei der Bundespolizei Waidhaus
Zehn Vorschulkinder der Kita Haus der kleinen Hände aus Oberwildenau besuchten kürzlich die Bundespolizeiinspektion Waidhaus, um auf spielerische Weise die Grundlagen der Bahnsicherheit zu erlernen. Begleitet von ihrer Leiterin und einer Erzieherin erhielten die Kinder einen lebendigen Einblick in die Arbeit der Polizei.
Mit einer herzlichen Begrüßung durch Polizeidirektor Stefan Bauer, Hauptpolizeimeister Martin Zobler und Toni, das Maskottchen der Bundespolizei, wurden die Kleinen durch die wichtigsten Sicherheitsregeln geführt. Dazu gehörte etwa, die weiße Linie auf Bahnsteigen niemals zu übertreten – es sei denn, sie steigen in einen Zug ein oder aus. Besonders betont wurde, dass Gleisanlagen gefährlich sind und keinesfalls als Spielplatz dienen dürfen.
Während des Besuchs durften die Kinder einen Streifenwagen aus nächster Nähe begutachten und Polizeiausrüstung erkunden. Ein unterhaltsames Highlight: Eine Erzieherin wurde symbolisch „festgenommen“ und in Handschellen abgeführt – zur großen Belustigung der kleinen Gäste. Als Erinnerung erhielt jedes Kind einen personalisierten Junior-Polizeiausweis mit eigenem Fingerabdruck.
Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus ist zuständig für die Binnengrenzüberwachung sowie die Sicherheit von Bahnreisenden in den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie in der Stadt Weiden. Die Beamten unterstrichen, wie wichtig altersgerechte Präventionsprogramme sind, um bei Kindern früh ein Bewusstsein für Gefahren zu schaffen.
Der Ausflug bot den Vorschulkindern eine unvergessliche Einführung in die Bahnsicherheit. Durch praktische Übungen und klare Anleitungen lernten sie, wie man sich im Umgang mit Zügen richtig verhält. Die Inspektion setzt auch weiterhin auf bildungsnahe Öffentlichkeitsarbeit, um im Rahmen ihres Auftrags zum Schutz der Fahrgäste beizutragen.






