01 May 2026, 08:31

Vier tote Greifvögel auf Inn-Brücke gefunden – wurde Gift eingesetzt?

Ein toter Pteruthius flaviscapis-Vogel hängt an einer Wand mit einem daran befestigten Identifikationsschild.

Tote Greifvögel am Inn-Brücke - Polizei ermittelt - Vier tote Greifvögel auf Inn-Brücke gefunden – wurde Gift eingesetzt?

Vier tote Greifvögel auf Brücke über den Inn in Neuhaus am Inn entdeckt

Die Behörden prüfen nun, ob Gift eingesetzt wurde – nach einem ähnlichen Vorfall in Simbach am Inn bereits im Frühsommer.

Ende des Sommers waren in Simbach bei Landau 17 tote Greifvögel aufgefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass die Tiere mit Carbofuran vergiftet wurden, einem in Deutschland verbotenen Pestizid. Gegen einen 64-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottal-Inn wird ermittelt, da er verdächtigt wird, vergiftete Köder in der Region ausgelegt zu haben.

Alle Greifvögel in Deutschland stehen unter strengem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Wer sie tötet, fängt oder verletzt, macht sich strafbar. Bei einer Verurteilung drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren oder hohe Geldbußen.

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Der jüngste Fund von vier toten Greifvögeln auf der Inn-Brücke gibt Anlass zu weiterer Sorge. Zwar ist die genaue Todesursache noch unklar, doch die Polizei behandelt den Fall als möglichen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Die Ermittlungen zu beiden Vorfällen laufen noch. Sollte sich der Giftverdacht bestätigen, muss der Beschuldigte mit schweren rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Fälle unterstreichen, wie streng der Schutz der Greifvögel in Deutschland ist.

Quelle