Vater und Sohn erhalten harte Haftstrafen für brutalen Geldtransporter-Überfall
Christoph Koch IIBGH bestätigt lange Haftstrafe für Vater und Sohn nach bewaffnetem Raubüberfall - Vater und Sohn erhalten harte Haftstrafen für brutalen Geldtransporter-Überfall
Ein Vater und sein Sohn sind wegen ihrer Beteiligung an einem brutalen Überfall auf einen Geldtransporter in der Nähe von Rosenheim zu Haftstrafen verurteilt worden. Der Raub, der sich im Januar vergangenen Jahres in Großkarolinenfeld ereignete, führte zu einer Verurteilung wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung. Ihre Revisionen wurden später vom Bundesgerichtshof, Deutschlands höchstem Gericht, abgewiesen.
Am 5. Januar 2024 lenkte der Sohn – selbst Mitarbeiter des Transportunternehmens – den gepanzerten Geldtransporter, obwohl ihm bekannt war, dass die Sicherheitsvorrichtung defekt war. Bewaffnete Komplizen, die vom Vater mit einem Fluchtfahrzeug und einer Platzpatronenpistole ausgestattet worden waren, überfielen den Transporter und erbeuteten 475.000 Euro Bargeld.
Das Landgericht Traunstein verhängte harte Strafen: Der Vater wurde zu acht Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt, der Sohn muss acht Jahre ins Gefängnis. Beide legten Revision ein, doch der Bundesgerichtshof bestätigte die ursprünglichen Urteile. Zwei weitere Mittäter, die an dem Überfall beteiligt waren, konnten bis heute nicht identifiziert werden und sind weiterhin flüchtig.
Mit den Verurteilungen ist das Verfahren gegen Vater und Sohn abgeschlossen, während die Fahndung nach ihren Komplizen weitergeht. Die gestohlene Beute gilt als verschwunden, und die beiden müssen ihre Strafen wie ursprünglich verhängt verbüßen.






