15 January 2026, 03:36

Vanessa Herzogs Olympiatraum wackelt nach schwerer Rückenverletzung

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Eisschnellläufers in Aktion auf dem Eis, der einen Helm und Eislaufschuhe trägt, mit Zuschauern und Tafeln mit Wörtern im Hintergrund.

Vanessa Herzogs Olympiatraum wackelt nach schwerer Rückenverletzung

Österreichische Eisschnellläuferin Vanessa Herzog erleidet schweren Rückschlag auf dem Weg zu ihrer vierten Olympiateilnahme

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Eine schwere Rückenverletzung, die sich durch einen Sturz im Training über die Weihnachtsfeiertage noch verschlimmert hat, zwingt die 28-jährige Vanessa Herzog aktuell in eine unfreiwillige Pause – sie kann derzeit nicht auf dem Eis trainieren. Die Olympionikin musste ihr Trainingslager in Inzell aufgrund starker Schmerzen vorzeitig abbrechen.

Die Probleme begannen mit einem Sturz Ende Dezember im Training. Die Verletzung verschlechterte sich zusehends, führte zu heftigen Nervenschmerzen und macht ihr nun jeden Wettkampf unmöglich. Herzog sagte ihre Teilnahme am anstehenden Weltcup in Inzell ab – ein Wettbewerb, der ihr letzter Härtetest vor den Spielen in Mailand-Cortina hätte sein sollen.

Trotz ihrer Verletzung kämpfte sie sich noch durch die Österreichischen Meisterschaften in Innsbruck kurz vor dem Jahreswechsel. Doch ihr Durchhaltevermögen reicht nicht aus, um die Verletzung zu überwinden. Eine am Donnerstag anstehende MRT-Untersuchung und Physiotherapie sollen das volle Ausmaß der Schäden klären.

Herzog hatte sich bereits für die 500-Meter- und 1.000-Meter-Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen qualifiziert. Das 1.000-Meter-Rennen ist für den 9. Februar angesetzt, die 500 Meter folgen am 15. Februar. Unterdessen hat der österreichische Eisschnelllaufverband die Olympiatickets für Gabriel Odor, Alexander Farthofer, Jeannine Rosner und Nicolas Andermann bestätigt.

Die Verletzung wirft jedoch große Fragezeichen hinter Herzogs Olympiateilnahme auf. Ob sie rechtzeitig für die Spiele wieder fit wird, bleibt ungewiss. Nach den medizinischen Untersuchungen am Donnerstag sollen Ärzte ihre Chancen genauer einschätzen.