V-Markt wächst mit Mini-Märkten und hybriden Konzepten über Bayern hinaus
Christoph Koch IIV-Markt wächst mit Mini-Märkten und hybriden Konzepten über Bayern hinaus
V-Markt: Bayerische Supermarktkette wächst rasant – und setzt auf neue Konzepte
Die süddeutsche Supermarktkette V-Markt hat nach dem Überschreiten der Eine-Milliarde-Euro-Umsatzmarke im vergangenen Jahr einen deutlichen Wachstumsschub erlebt. Nun erweitert das Unternehmen seine Präsenz über Bayern hinaus – mit einer Mischung aus neuen Ladenformaten und Modernisierungen.
Dabei setzt die Kette auf kleinere V-mini-Märkte in städtischen Gebieten. Die kompakt gestalteten Filialen bieten Selbstbedienungskassen und bargeldloses Bezahlen an und richten sich damit an Kunden, die Wert auf Bequemlichkeit legen. Parallel testet V-Markt hybride Standorte, die Supermärkte mit Dienstleistungen wie Autowaschanlagen oder Fitnessstudios kombinieren.
Die meisten V-Markt-Filialen umfassen bis zu 13.000 Quadratmeter Verkaufsfläche, wobei der Non-Food-Bereich vor dem Lebensmittelbereich platziert ist. Das Unternehmen legt großen Wert auf Markenprodukte, während Bio- und Regionalware jeweils zwölf Prozent des Umsatzes ausmachen. Eigenmarken spielen demgegenüber eine untergeordnete Rolle.
Zudem fließen Investitionen in die Sanierung und energetische Modernisierung bestehender Standorte. Trotz des Wachstums betreibt V-Markt derzeit keine Filialen außerhalb Bayerns, und eine Expansion über die Regionsgrenzen hinaus ist für die nächsten zwei Jahre nicht bestätigt.
Mit den neuen Formaten und Dienstleistungen will V-Markt mehr Kunden gewinnen. Die Betonung von Markenartikeln, regionalen Produkten und modernen Ladengestaltungen hebt die Kette von der Konkurrenz ab. Vorerst bleibt der Fokus jedoch auf Bayern gerichtet.






