TUM und Google.org starten Cybersicherheits-Offensive gegen Fachkräftemangel und Angriffe
Christoph Koch IITUM und Google.org starten Cybersicherheits-Offensive gegen Fachkräftemangel und Angriffe
Die Technische Universität München (TUM) und Google.org haben ein neues Ausbildungsprogramm für Cybersicherheit gestartet. Die Initiative zielt darauf ab, die wachsenden Bedrohungen und den Fachkräftemangel in diesem Bereich zu bekämpfen. Google.org stellt für das Projekt bis zu eine Million US-Dollar an Fördermitteln bereit.
Im Rahmen des Programms werden über 200 Studierende in praktischen Fähigkeiten der Cybersicherheit geschult. Sie werden ihr Wissen in realen Szenarien anwenden, um Organisationen bei der Abwehr von Cyberangriffen zu unterstützen.
Die TUM ist die einzige deutsche Universität, die für diese globale Initiative ausgewählt wurde. Weltweit sind mehr als 20 Hochschulen an dem 15-Millionen-Dollar-Förderprogramm von Google.org beteiligt.
Darüber hinaus soll die Initiative über 250 Unternehmen und gemeinnützige Organisationen in Deutschland dabei unterstützen, robuste Sicherheitsstandards aufzubauen und auf steigende Cyberrisiken zu reagieren – darunter auch solche, die mit künstlicher Intelligenz zusammenhängen. Der Bedarf an solcher Unterstützung ist offenkundig: Laut einer Bitkom-Studie wurden 2024 ganze 81 Prozent der deutschen Unternehmen Opfer von Cyberangriffen, weitere 10 Prozent vermuten, ins Visier genommen worden zu sein.
Das Programm adressiert sowohl die Nachfrage nach Cybersicherheits-Expertise als auch die zunehmenden Bedrohungen für die Wirtschaft. Die Beteiligung der TUM unterstreicht ihre Rolle bei der Stärkung der digitalen Abwehrkräfte in Deutschland. Die Förderung durch Google.org sichert dem Projekt erhebliche Ressourcen für die Umsetzung.
