09 February 2026, 18:50

TUM gründet Verteidigungsbündnis für Europas Sicherheit und Innovation

Zwei Männer in einer Halle, einer hält eine Holzkiste, arbeiten an einem Militärfahrzeug mit verschiedenen Maschinen im Hintergrund.

Neue Allianz zur Stärkung von Forschung und Verteidigung - TUM gründet Verteidigungsbündnis für Europas Sicherheit und Innovation

Die Technische Universität München (TUM) hat ein neues Forschungsbündnis im Verteidigungsbereich ins Leben gerufen, um die europäische Sicherheit zu stärken. Die Initiative vereint akademische Einrichtungen mit führenden Industrieunternehmen aus den Bereichen Rüstung, Luft- und Raumfahrt sowie künstliche Intelligenz. Wie offizielle Stellen mitteilen, reagiert der Schritt auf die wachsende Nachfrage nach modernen Waffensystemen angesichts der anhaltenden Konflikte weltweit.

Das neu gegründete TUM Security and Defense Alliance hat seinen Sitz in Taufkirchen bei München. Zu den Mitgliedern zählen die TUM, die Universität der Bundeswehr München sowie 15 Industriepartner wie Airbus Defence and Space, Helsing Germany, Hensoldt, Quantum-Systems und MBDA Deutschland.

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Chiara Manfletti, Koordinatorin des Bündnisses, verwies auf das bestehende Forschungsnetzwerk der TUM im Verteidigungssektor. Die neue Initiative solle die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich systematisch vorantreiben, erklärte sie. TUM-Präsident Thomas Hofmann ergänzte, das Ziel sei es, wissenschaftliche Durchbrüche in praktische Sicherheitslösungen umzusetzen.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume bezeichnete das Projekt als "wichtigen Schritt für die Region". Es verwandle Bayern in ein technologisches Kommandocentrum für die Sicherheitsbedürfnisse Europas, so Blume. Zudem betonte er die Bedeutung von Dual-Use-Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können, um aktuelle Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen.

Das Bündnis wird sich auf Forschung, Lehre, Innovation und die Förderung von Start-ups im Verteidigungsbereich konzentrieren. Zudem soll der Aufbau internationaler Netzwerke die Zusammenarbeit stärken. Mit der engeren Verzahnung von Industrie und Wissenschaft ist die Initiative bereit, eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der zukünftigen Sicherheitsfähigkeiten Europas zu übernehmen.