Streit um Videoüberwachung in Ohligs – doch beim Fronhofer Platz sind sich CDU und Grüne einig
Maren WeihmannStreit um Videoüberwachung in Ohligs – doch beim Fronhofer Platz sind sich CDU und Grüne einig
In Ohligs entzündet sich eine Debatte über Sicherheitsmaßnahmen in der Unterführung an den örtlichen politischen Lagern. Während die CDU für Videoüberwachung plädiert, setzt die Grünen-Partei auf alternative Lösungen. Gleichzeitig haben beide Seiten beim Umbau des Fronhofer Platzes eine gemeinsame Linie gefunden.
Die CDU-Fraktion im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid möchte die Einführung von Videoüberwachung in der Unterführung prüfen. Ihrer Ansicht nach könnte dies die Sicherheit in einem Bereich erhöhen, der häufig als problematisch gilt. Die Grünen zeigen sich jedoch skeptisch gegenüber diesem Ansatz.
Die Grünen warnen, dass Überwachungskameras die bürgerlichen Freiheitsrechte einschränken könnten. Stattdessen schlagen sie bessere Beleuchtung, regelmäßige Reinigung und durchgehende Instandhaltung vor, um die Unterführung sicherer zu gestalten. Sozialer Zusammenhalt statt Überwachung sei ihr bevorzugtes Mittel, um die Sicherheit zu stärken.
In einer anderen Frage sind sich die beiden Parteien einig. Die Grünen begrüßen die erneute Unterstützung der CDU für die Neugestaltung des Fronhofer Platzes. Helga Bisier, Mitglied der Grünen, zeigte sich erleichtert, dass das lange verzögerte Projekt nun vorankommen kann.
Die Grünen sehen in der Umgestaltung die Chance, ein lebendigeres Stadtzentrum zu schaffen. Ihre Pläne umfassen mehr Sitzgelegenheiten, Grünflächen, Wasserspiele und moderne Pflasterung. Zudem betonen sie, dass die Aufwertung des Umfelds indirekt auch die Sicherheit in der Unterführung verbessern werde.
Während die CDU auf Überwachung setzt, konzentrieren sich die Grünen auf Stadtgestaltung und Instandhaltung. Trotz dieser unterschiedlichen Ansätze sind sich beide Seiten einig, den Umbau des Fronhofer Platzes voranzutreiben. Das Projekt soll einen einladenderen Ort schaffen und gleichzeitig die übergeordneten Sicherheitsbedenken im Stadtteil angehen.






