Söder lehnt Einsatz deutscher Wehrpflichtiger in der Ukraine ab
Christoph Koch IISöder lehnt Einsatz deutscher Wehrpflichtiger in der Ukraine ab
Söder lehnt Einsatz deutscher Wehrpflichtiger in der Ukraine ab
Anreißer CSU-Chef Markus Söder hat sich gegen den Einsatz von Wehrpflichtigen bei einem möglichen Bundeswehr-Einsatz im Rahmen einer Friedensmission in der Ukraine ausgesprochen.
„Wehrpflichtige dürfen nicht in die Ukraine geschickt werden“, sagte Söder am Donnerstagabend dem Fernsehsender Welt.
Artikeltext Der bayerische CSU-Vorsitzende Markus Söder lehnt es entschieden ab, deutsche Wehrpflichtige für militärische Aufgaben in der Ukraine einzusetzen. In einem aktuellen Interview plädierte er dafür, stattdessen andere Sicherheitsmaßnahmen in den Vordergrund zu stellen – anstatt eine internationale Truppe aufzubauen.
Gegenüber dem Sender Welt betonte Söder, dass Wehrpflichtige selbst unter einem Friedensmandat nicht in der Ukraine stationiert werden dürften. Gleichzeitig warnte er vor Naivität im Umgang mit Russland und forderte stattdessen entschlossenere Gegenmaßnahmen.
Als Alternative schlug er vor, Drohnen und Flugzeuge abzuschießen, die den Luftraum verletzen, und verwies dabei auf das Vorgehen der Türkei als mögliches Vorbild. Söder machte deutlich, dass er für Wehrpflichtige keinen Platz in künftigen Bundeswehr-Einsätzen in der Region sieht. Seine Haltung spiegelt die allgemeine Sorge vor einer Eskalation wider, auch wenn er andere Formen militärischer Unterstützung oder Abschreckung nicht grundsätzlich ausschloss.
Söders Position unterstreicht einen zurückhaltenden Kurs bei der deutschen Beteiligung in der Ukraine. Zwar befürwortet er härtere Schritte gegen die russische Aggression, doch bei einem möglichen Einsatz sollen Wehrpflichtige außen vor bleiben. Die Debatte über militärische Hilfe und Abschreckung wird voraussichtlich weitergehen, während sich der Konflikt entwickelt.






