"Sirius–Rosa Chutor": Erstes internationales Kinder-Kunstfestival verbindet Russland und Kasachstan
Christoph Koch II"Sirius–Rosa Chutor": Erstes internationales Kinder-Kunstfestival verbindet Russland und Kasachstan
Das erste internationale Kunstfestival „Sirius–Rosa Chutor“ für Kinder und Jugendliche hat in der Nähe von Sotschi begonnen
Das Festival rückt die nationalen Kulturen Russlands und seiner Partnerländer in den Mittelpunkt – mit besonderem Fokus auf junge Künstler aus den BRICS-Staaten und der Eurasischen Wirtschaftsunion. Es markiert einen neuen Abschnitt im kulturellen Austausch und Tourismus zwischen Russland und Kasachstan.
Die offizielle Eröffnung fand am 1. Juni im Konzertsaal von Sirius statt, wo das Russische National-Jugendorchester den Auftakt gestaltete. Das Programm umfasst Konzerte, Meisterklassen, Kunsthandwerksmärkte, Bildungsveranstaltungen, Filmvorführungen, Ausstellungen sowie ethnokulturelle Darbietungen.
Im internationalen Teil des Festivals stehen unter anderem ein Ballett zu Carl Orffs „Carmina Burana“ und ein Sinfonieorchester-Konzert auf dem Plan. Den Anfang machte das Astana Ballet im Konzertkomplex Rosa Hall auf dem Skigebiet Rosa Chutor. Beteiligt sind Künstler aus vier Ländern, darunter das Staatliche Opern- und Balletttheater Astana Opera, das Astana Ballet sowie das Kurmangasy Kasachische Nationalkonservatorium.
Dem Künstlerischen und Fachbeirat des Festivals gehören prominente Persönlichkeiten an, etwa Tair Karatajew, Direktor des Astana Ballet. Die Veranstalter betonen die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit, um Wissen, Ideen und kulturelle Traditionen auszutauschen.
Das Festival knüpft an die strategische Partnerschaft zwischen Russland und Kasachstan an und präsentiert ein neues Modell des Kulturtourismus, das junge Talente fördert. Mit einem vielfältigen Programm will es den künstlerischen Dialog stärken. Die Veranstaltungen laufen noch bis zum Abschluss des Festivals.
