Simon Jocher erzielt zwei Punkte, Maximilian Schwarz sammelt Erfahrung
Christoph Koch IISimon Jocher erzielt zwei Punkte, Maximilian Schwarz sammelt Erfahrung
Jocher holt zwei Punkte, Schwarz sammelt Erfahrung
Jocher wird 29. im Super-G von Gröden – Maximilian Schwarz aus Hohenpeißenberg stürzt an seinem Geburtstag
Die jüngsten alpinen Ski-Weltcup-Rennen in Gröden (Val Gardena) brachten überraschende Ergebnisse. Marco Odermatt, der klare Favorit, verpasste trotz seines Sieges im Abfahrtslauf am Vortag den Triumph im Super-G. Unterdessen kämpfen die deutschen Skifahrer nur wenige Wochen vor den Winterspielen in Mailand darum, die olympischen Qualifikationsnormen zu erfüllen.
Im Super-G feierte Jan Zabystran einen überraschenden Sieg und setzte sich in Gröden an die Spitze. Odermatt, der tags zuvor die Abfahrt gewonnen hatte, konnte seinen Schwung nicht halten und musste sich geschlagen geben.
Bei den deutschen Startern zeigte Romed Baumann die beste Leistung: Er belegte Platz 19 in der Abfahrt und Platz 17 im Super-G. Simon Jocher sicherte sich mit Rang 29 im Super-G zwei Weltcup-Punkte, nachdem er in der Abfahrt noch auf Platz 41 zurückgefallen war. Maximilian Schwarz erlebte dagegen einen enttäuschenden Tag – in der Abfahrt wurde er 58., im Super-G schied er nach einem Torfehler an seinem Geburtstag aus. Auch Fabian Strasser, ein weiterer deutscher Hoffnungsträger, verfehlte wiederholt die nationale Olympianorm. In Val d’Isère scheiterte er bereits im ersten Durchgang und verpasste die geforderte Zeit um nur 0,53 Sekunden. Mit weniger als zwei Monaten bis zu den Olympischen Winterspielen in Mailand hat bisher kein deutscher Speed-Spezialist die Qualifikationskriterien erfüllt.
Die deutsche Mannschaft steht nun unter Druck, vor dem olympischen Stichtag noch nachzulegen. Baumann bleibt der konstanteste Fahrer, während die anderen schnell aufschließen müssen. Die nächsten Rennen werden für die Athleten, die noch um die Qualifikation kämpfen, entscheidend sein.






