30 March 2026, 20:27

Siemens und Capgemini treiben KI-Lösungen für die Industrie voran

Ein detailliertes technisches Zeichnung einer patentierten Spurkorrekturmaschine aus einer Buchseite mit dem Titel "W.C. McCormick Patent 2,962,979 - Methode zur Korrektur bestehender Spur und Ausrichtungen."

Siemens und Capgemini treiben KI-Lösungen für die Industrie voran

Siemens baut Zusammenarbeit mit Capgemini aus, um KI-gestützte Industrielösungen zu entwickeln

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Siemens hat seine Partnerschaft mit dem IT-Dienstleister Capgemini erweitert, um künstliche Intelligenz in industriellen Lösungen voranzutreiben. Zudem wurde eine neue Vereinbarung mit dem südkoreanischen Konzern HD Hyundai geschlossen, um die digitale Schiffsproduktion in den USA zu beschleunigen. Die Ankündigungen erfolgen kurz vor der Vorstellung der Quartalszahlen und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens auf der anstehenden Veranstaltung "ONE Tech" am 13. November.

Investoren verfolgen gespannt, wie sich diese Kooperationen auf die Performance von Siemens bis 2026 auswirken werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Siemens und Capgemini konzentriert sich auf die gemeinsame Entwicklung von "AI-native"-Lösungen für 16 Schlüsselsektoren der Industrie. Anders als bei herkömmlichen Ansätzen wird KI hier bereits in den frühesten Entwurfsphasen integriert – und nicht erst im Nachhinein hinzugefügt. Während Capgemini ingenieurtechnisches Know-how und branchenspezifisches Wissen einbringt, steuert Siemens industrielle Software und Automatisierungstechnologie bei.

Die Initiative folgt auf Kritik an der Digitalisierungsstrategie von Siemens, die das Unternehmen mit den neuen Projekten stärken will. Parallel dazu soll die separate Vereinbarung mit HD Hyundai den digitalen Wandel im US-Schiffbau beschleunigen.

Die Siemens-Aktie hat in diesem Jahr bereits über 30 Prozent zugelegt und notiert derzeit nahe ihren Höchstständen von 2024. Analysten erwarten, dass die "ONE Tech"-Veranstaltung am 13. November Aufschluss darüber geben wird, wie sich die Partnerschaften auf die Finanzprognosen für 2026 auswirken.

Capgemini, ein zentraler Akteur in der Kooperation, beschäftigt je nach Datenquelle weltweit zwischen 340.000 und 420.000 Mitarbeiter. Aktuelle Finanzberichte aus dem Jahr 2026 nennen etwa 349.373 Beschäftigte, andere Quellen deuten jedoch auf eine größere Belegschaft hin.

Die ausgeweiteten Partnerschaften unterstreichen Siemens' Bestreben, eine Führungsrolle in der KI-gestützten industriellen Fertigung einzunehmen. Die Quartalszahlen und die Strategieaktualisierung am 13. November werden weitere Einblicke in das erwartete Wachstum und die Rendite für Investoren liefern. Analysten werden dann bewerten, ob diese Schritte frühere Kritikpunkte ausräumen und Siemens' Position in der digitalen Transformation festigen können.

Quelle