17 January 2026, 14:17

Siemens setzt auf KI und Roboter – wird die Fabrik der Zukunft Realität?

Eine Liniengrafik auf einem Computermonitor, die die reale Output-Entwicklung des Fertigungssektors für alle Arbeiter über die Zeit zeigt, wobei die x-Achse die Zeit und die y-Achse die Output-Indikation darstellt.

Siemens setzt auf KI und Roboter – wird die Fabrik der Zukunft Realität?

Siemens treibt die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Automatisierung in seinen Werken konsequent voran. Zu den jüngsten Fortschritten zählen eine neue KI-Partnerschaft mit NVIDIA sowie die erfolgreiche Erprobung humanoider Roboter. Diese Schritte erfolgen im Vorfeld der Veröffentlichung der Quartalszahlen für Q1 2026 im kommenden Februar – Analysten erwarten dank technologischer Effizienzgewinne höhere Margen.

Die Aktie des Konzerns hat im vergangenen Jahr bereits fast 33 Prozent zugelegt, was das wachsende Vertrauen der Anleger in die digitale Transformationsstrategie des Unternehmens widerspiegelt.

Siemens hat seine Industrial AI Alliance mit NVIDIA ausgebaut, um ein „Industrielles KI-Betriebssystem“ zu entwickeln. Dieses System soll Produktionsstandorte anpassungsfähiger und effizienter machen. Die Zusammenarbeit knüpft an frühere Initiativen an, KI in Fertigungsprozesse zu integrieren.

Am Standort Nanjing haben KI und digitale Zwillingstechnologie die Durchlaufzeiten bereits um 78 Prozent verkürzt. Gleichzeitig stieg die Produktivität um 14 Prozent, während die CO₂-Emissionen um 28 Prozent sanken. Die Fabrik wurde später vom Weltwirtschaftsforum als Teil des „Global Lighthouse Network“ ausgezeichnet.

In Erlangen testete Siemens seinen humanoiden Roboter HMND 01, der logistische Aufgaben vollständig autonom bewältigte. Bis 2026 plant das Unternehmen dort die Inbetriebnahme einer vollständig KI-gesteuerten Fabrik. Zudem soll die für Mitte 2026 geplante Software Digital Twin Composer die virtuelle Modellierung von Produktionslinien weiter verbessern.

Vorstandschef Cedrik Neike wirbt für das Konzept der „Digital Native Factory“, in der KI und Automatisierung bereits in der Planungsphase verankert werden. Auch die Übernahme des KI-Spezialisten ASTER Technologies unterstreicht diese Vision. Wenn Siemens am 12. Februar die Quartalszahlen für Q1 2026 vorlegt, werden Investoren genau prüfen, ob sich diese Innovationen in höherer betrieblicher Effizienz und verbesserten Margen niederschlagen.

Dass sich der Fokus auf KI und Automatisierung auszahlt, zeigen bereits messbare Erfolge – etwa in Nanjing, wo digitale Werkzeuge Abfall reduzieren, die Produktion beschleunigen und Emissionen senken. Mit neuer Software, Robotik und Partnerschaften in der Pipeline wird der nächste Finanzbericht offenbaren, ob sich die Investitionen in stärkere wirtschaftliche Ergebnisse umsetzen lassen. Der jüngste Kursanstieg deutet darauf hin, dass die Märkte auf Erfolg setzen.

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